Wellness Bummler

Der Reiseblog mit individuellen Reiseberichten und Erlebnisse - mit Wellnessfaktor - rund um die Welt

Wellness-Bummler findet interessante Plantagen auf den Azoren

Tee wird doch nur in Asien angebaut

zumindest war der Wellness-Bummler dieser Ansicht und staunte nicht schlecht, als er auf den Azoren die lange Zeit letzte Teeplantage Europas findet.

Perfektes Microklima an der Nordküste Sao Miguels sorgt für bis zu 50 Tonnen Tee pro Jahr. Seit 1883 wird bereits in fünfter Generation schwarzer, grüner und halbfermentierter Tee produziert.

 

Reiseblogger Wellness-Bummler Azoren Tee
Azoren und Tee, oder doch England im 18. Jahrundert?

Warmer Teeduft in allen Räumen

Besonders faszinierend ist der Blick hinter die Kulissen. Denn nicht nur die Teeplantagen sind frei zugänglich, auch die Produktionsstätten können einfach so besichtigt werden. Alte Geräte, die anmuten, als stammen sie noch aus der Kolonialzeit, rumpeln, fauchen und drehen vor sich hin. Übrigens, diese Maschinen sind wirklich englisch und richtig alt.

Ein alter Karren dient der Teeanlieferung aus der über 45 ha großen Plantage.

Auf einem ausgewiesenen Rundweg kann man auf knapp 6 km mitten durch den Tee, den knapp 30 Firmenmitarbeitern bei der Ernte zuschauen. Zumindest der weltreisende Reiseblogger unser Wellness-Bummler hatte dieses Vergnügen da der August einer der Hoch-Ernte-Monate ist. Hier geht noch fast alles von Hand.

 

Führung Fehlanzeige, aber Tee gibt es trotzdem

Wer sich selbst informiert und umgeschaut hat, wird mit Tee belohnt. Ob dieser schmackhaft und besonders lecker ist, das obliegt jedem Feinschmecker Gaumen selbst, der Wellness-Bummler ist eher der Ansicht gefärbtes Wasser ist der passende Ausdruck. Wer den Azoren Tee erwerben möchte, muss dies entweder auf der Insel machen, oder aber in einem deutschen Biomarkt. Denn der wirklich schmackhafte Tee wird nur zu ganz kleinen Teilen ins Ausland exportiert und wenn dann als pestizietfreier Biotee.

 

Genug Tee, der Wellness-Bummler braucht Wasser

Wellness-Bummler Reiseblogger Azoren Wasserfall
Reiseblogger unter fallndem Wasser

Und davon soll er heute eine ganze Menge zu sehen bekommen. Die Reiseroute führt entlang der kleinen, kurvigen und wundervoll von Hortensien und Bäumen gesäumten Küstenstrasse von Riberia Grande nach Nordeste. Das bedeutet, ein Mirador (Toller Ausblick) reiht sich an den nächsten und wie für diese Insel logisch, gibt es Steilküsten, Klippen und natürlich Unmengen an Wasser zu sehen.

 

Fallende Wasser in traumhaftem Garten

Mittagszeit und eine kleine Pause für den Wellness-Bummler muss her. Was passt da besser als sich Wasser in einer anderen Form, nämlich als Wasserfall zu genießen.

Ribeira dos Caldeiroes, ein hübsch heraus geputztes Tal lädt zum Verweilen ein. Neben den kühlenden Wasserfällen bietet eine Wassermühle und tolle Pflanzen eine entspannte Atmosphäre. Gut, dass wir fast alleine sind, denn sollten sich hier viele Menschen im nahe liegenden Cafe tummeln, wird es sicher ungemütlich.

 

Ans Ende der Inselwelt

Zumindest wird das kleine Städtchen Nordeste im Reiseführer als das Ende der kleinen Inselwelt deklariert. Meine unmaßgebliche Wellness-Bummler Meinung kann sich dieser Definition nur anschließen. Doch der Leuchtturm am Kap Ponta do Arnel, direkt oberhalb des kleinen Fischerhafens ist ein wunderschönes Fotomotiv. Auch mal gerne ohne den Wellness-Bummler. Ein kleiner Tipp für alle, die tatsächlich mit dem eigenen Schiff die Azoren anlaufen möchten 🙂 mit seiner Reichweite von über 25 Seemeilen, ist der Leuchtturm schon für alle von weither wunderbar sichtbar. Test gefällig, dann möchte die grüne Tasche aber bitte mit.

Wellness-Bummler Reiseblogger Azoren
Ein traumhafter Blick als Bild im Reiseblog

 

Kulinarischer Reiseblogger Tipp am Rande

Die Azoren können nicht nur mit eigenem Tee punkten, auch die Ananas wird hier in größeren Mengen angebaut. Rund um das Örtchen Faja de Baixo finden sich einige interessante Ananas-Plantagen, die kostenfrei besichtigt werden können.

Reiseblogger Ananas Plantage
Wellness-Bummler unterwegs auf einer Ananas-Plantage

Bereits seit 1864 wird die süße Frucht hier in weiß gestrichenen Gewächshäusern angebaut. Lange Zeit war die Ananas Exportschlager Nummer eins der Azoren. Was sich leider durch die billigeren Früchte aus Costa Rica verändert hat. Leider deswegen, denn die auf Sao Miguel angebaute Frucht ist kleiner, viel geschmacksintensiver, fruchtiger und süßer.

Die Azoren sind die einzige Ecke auf der Welt, in denen Ananas in Gewächshäusern angebaut werden. Mit einer Wachstumsphase von knapp 18 Monaten erklärt sich der relativ hohe Stückpreis von über 5 Euro pro kg. Allerdings ist allein der Duft dieser leckeren Frucht ihren Preis wert.

Ideen auf dem Reiseblog des Wellness-Bummler für einen tollen Azoren-Urlaub

Erschienen in: Azoren, Europa, Portugal

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Katja Wegener

Hier schreibt Katja Wegener

Katja Wegener ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des Wellness- und Beauty-Magazins WellSpa-Portal. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstreatments, Beauty, Genuss und Reise.

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Kommentare

Drachen auf den Azoren. Reiseblogger auf den Spuren der Vergangenheit am 10. Dezember 2013 um 12:35 Uhr

[…] Wellness-Bummler und der Tee der Azoren […]

Rundreise durch Israel als Reiseblogger am 18. Dezember 2014 um 18:18 Uhr

[…] Eine Reise auf die Azoren […]