Wellness Bummler

Der Reiseblog mit individuellen Reiseberichten und Erlebnisse - mit Wellnessfaktor - rund um die Welt

Wellness-Bummler auf dem kleinen Jakobsweg (Teil 1)

Ich bin aufgeregt, die Reise beginnt...
Ich bin aufgeregt, die Reise beginnt…

Warum eigentlich kleiner Jakobsweg?

In diesem einem Monat ist schon wieder so viel passiert, dass ich schon auf Seite 50 bin, und erst die Hälfte der Erlebnisse und Erfahrungen aufgeschrieben habe. Jeder Tag ist voll mit Begebenheiten mit mir, den TeilnehmerInnen, der Natur und den Menschen. Kleine und große Dinge, die einen bewegen, wenn man es zulässt. Deshalb habe ich auch gerade diese Insel für den „kleinen Jakobsweg“ ausgesucht.

Es ist schwer zu beschreiben, was diese Faszination ausmacht. Aber die kleine grüne Tasche war dabei, und kann es jetzt sicherlich verstehen und weiter erzählen.

Natur, Sehnsucht, Begegnungen und Musik

Es ist die Mischung aus Afrika, Reste der Kolonialzeit (Portugal) und etwas ganz Eigenes, was diesen Menschen den besonderen Charme gibt. Ein Land, das noch vor kurzem eines der 4 ärmsten Länder war, und sich nun im Aufbruch befindet. Ein Land, das geprägt ist von einer unerbittlichen Natur, der Sehnsucht, Begegnungen und der Musik.

Buntes Treiben... ich liebe es!
Buntes Treiben… ich liebe es!

Nah, ursprünglich und (noch) unverfälscht. Das, was uns hier abhanden gekommen ist und wonach eine tiefe Sehnsucht herrscht. Wenn wir uns davon berühren lassen geschieht so etwas wie Heilung. Und da helfe ich bei, das ist meine Aufgabe als Coach und Reisebegleitung für diese innere und äußere Reise für diesen kleinen Jakobsweg. Es geschieht nebenbei, beim Wandern, bei den Begegnungen, mal leise, mal auch mit einem Knall. Bei jeder Reise, bei jedem Menschen unterschiedlich.

Was in den 14 Tagen bei den TeilnehmerInnen passiert ist manchmal unbeschreiblich, und so viel was da bewegt wird, findet manchmal in einem Jahr nicht statt. So ist jede Reise, jedes Dort und Da-Sein immer eine Herausforderung, die meine Grenzen erweitert und meine Liebe zu diesem Land, den Menschen und zu meiner Arbeit vertieft.

Was ich von den Kapverden und vom kleinen Jakobsweg mitnehme: jede Menge Bilder, Musik, Grogue und immer wieder neue Geschichten vom kleinen Jakobsweg. Ein paar Eindrücke will ich hier erzählen.

 

Die erste Woche für mich als Vorbereitung für den kleinen Jakobsweg

Karnevaltreiben
Karnevaltreiben

Samstag, den 9. – Ankommen in Mindelo

Ich staune wie immer über die Veränderungen in der Stadt in Richtung „Moderne“

Es ist noch Karneval: die Studenten tanzen mit einfachsten Mittel kreativ verkleidet durch die Strassen. Ich werde eingeladen, einfach mit zu machen.

Im Restaurant grüßt mich mein Lieblingssänger der Band, die mittwochs in einem Club in Ponta do Sol singt. Er lädt mich zu seinem Tisch ein, weil er meine Begeisterung für seine Musik so toll findet. Einfach so.

 

Sonntag, den 10. – Ich bin wieder da

Ruhe und Entspannung
Ruhe und Entspannung

Ich mache einen Zwischenstopp in Porto Novo und treffe mich dort mit Carla, der jungen Soziapädagogin, die die Gruppe auf der großen Wanderung mit begleiten wird. Ich hätte sie gerne die ganze Zeit dabei gehabt, aber sie hat für 2 Monate einen Job bekommen. Gerade mal 150 € im Monat. Es gibt keine Arbeit, deshalb unterstütze ich sie mit Laptops, Spielkonsolen bei ihrem Projekt Casa do Encontrar, damit sie sich eine Arbeit schaffen, ihre Familie unterstützen und den Kindern von Ponta do Sol eine berufliche Zukunft geben kann. Ich habe wieder eine große Tasche für sie mit Geräten dabei, die ich für sie organisiert habe.

Farblich passe ich gut zum Land... :-)
Farblich passe ich gut zum Land… 🙂

Sie zeigt mir den Stolz des sonst verschlafenen, armen und wenig anheimelndes Städtchens: ein neues Fußballstadion. Sie mag da nicht sein, aber hier ist ihre Arbeit und sie kann bei der Familie ihres Freundes wohnen. Die würden mich auch gerne auch gerne einladen, aber sie könnten mir nur so wenig bieten, das beschäme sie, erklärt Carla. Aber einen Kaffee hätten sie. Den nehme ich gerne an. So können alle ihr Gesicht waren.

Mit dem Sammeltaxi geht es in meine Wohnung, die mich herzlich begrüßt. Carla hat sie liebevoll für mich vorbereitet.

Den Abschluss des Tages finde ich im Restaurant von Teresa, wo ich einige bekannte Gesichter treffe und Carlas Vater mit einer Band Musik macht. Die Touristen sitzen stocksteif da, die Einheimischen tanzen zu einer Musik, die einfach ins Blut geht. Der Beginn einer wunderbaren Reise auf meinem kleinen Jakobsweg… 🙂

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Ihr wollt wissen wie meine aufregende Reise – auf dem kleinen Jakobsweg – weiter geht? Dann lest hier in den nächsten Tagen Teil 2 meiner Reise zu den Kapverdischen Inseln. Ich bedanke mich schon mal ganz herzlich bei meiner Patin Dagmar für den interessanten Bericht, die vielen tollen Bilder und die wahsinnig tollen Eindrücke. Ich vermisse die Inseln jetzt schon.

Wer ebenfalls Laptop & Co. spenden bzw. zur Verfügung stellen möchte, der kann sich natürlich auch direkt bei meiner Patin Dagmar melden.

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Weitere Abenteuer vom Wellness-Bummler in Afrika:

Erschienen in: Afrika, Kapverdische Inseln

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Taschenpate

Beitrag eines Taschenpaten

Reisefreudiger Taschenpate berichtet von seinen gemeinsamen Urlaubserlebnissen mit dem Wellness-Bummler.

Wir bedanken uns für die Patenschaft und Reisebegleitung bei Dagmar Thiel.

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Kommentare

Dagmar Thiel am 27. März 2013 um 10:55 Uhr

Hier ist eine Kurzvorstellung des Projektes von Carla, wer näheres wissen möchte
http://www.youtube.com/watch?v=FHMmKo-Ur4E

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