Spaziergang vom Vatikan bis zum Kolosseum Teil 1

Bummler auf dem Petersplatz

Rom ist eine Zufuß-Stadt. Davon konnte ich mich kürzlich selber überzeugen. Natürlich gibt es auch Straßenbahn, Metro und Buslinien, die quer durch die Stadt gondeln, doch wer die Stadt erleben möchte, der ist zu Fuß unterwegs. Denn es gibt so viel zu entdecken. Hinter jeder Hausecke taucht eine „neue“ oder „alte“ Geschichte auf und die freigelegten Ruinen erzählen aus einer anderen Zeit.

Vatikan-Stadt mit Petersdom, Petersplatz und Engelsburg

So ging einer unserer „Spaziergänge“ am Vatikan los. Bis dort hin fuhren wir mit dem Bus und dann weiter mit der Metro; Ausstieg Vatikan; Metro proppevoll. Schon der Weg von der Metro bis zum Vatikan läßt darauf schließen, dass hier wirklich sehr viele Touristen pilgern. Wir wurden rund 10 Mal gefragt, ob wir eine Tour buchen möchten über das Gelände. Ob wir Eintrittskarten kaufen wollen oder ob wir einfach nur einen Lageplan erstehen wollen.

Blick auf den Petersdom

Blick auf den Petersdom

Je näher wir dem Petersplatz kamen, desto voller wurde es. Wer auf den Platz wollte, der mußte durch den Waffenscanner laufen. Als wir dann endlich auf dem Platz standen, waren wir hin und weg von dieser Größe. Das Ende der Schlange um in den Petersdom zu kommen, konnten wir gar nicht entdecken. Also schlenderten wir erst einmal ganz in Ruhe über den Platz um uns zu orientieren.

Blick rundum auf dem Petersplatz

Blick rundum auf dem Petersplatz

Natürlich mußten wir auch Postkarten aus der Vatikan-Stadt/Land 😉 nach Hause schreiben. Denn dabei handelt es sich ja immerhin um ganz besondere Post. 😉 Besonders die Briefmarke ist bei Sammlern sehr beliebt. Auch wenn der Papst hier öfter Spazieren gehen soll, so haben wir ihn an diesem Tag nicht gesehen. Dafür aber jede Menge Postkarten von ihm, Bilder, Plakate u.v.m.

Postamt Vatikan

Postamt Vatikan

Da der Vatikan wohl zu den Bauwerken gehört, die sich ein Tourist unbedingt anschauen muß und sollte. Hier auch noch ein paar Infos, Zahlen, Daten und Fakten rund um den Vatikan:

Karte einwerfen am Vatikan

Karte einwerfen am Vatikan

Aufgrund der riesigen Schlangen und Wartezeiten von rund 3 Stunden entschlossen wir uns, den Vatikan nach einer Weile hinter uns zu lassen, denn leider war heute schon unser letzter Tag in Rom und so wollten wir natürlich noch einige Higlights der Stadt bewundern und erkunden. Also ging es hinunter zur Engelsburg, die nur rund 500 Meter vom Vatikan entfernt liegt, und wo wir nur 20 Minuten warten mußten, um eingelassen zu werden; der Eintrittspreis liegt bei 10.- Euro pro Erwachsener – Kinder haben freien Eintritt. Ist man am Ende der Straße angekommen, hat man noch einmal einen tollen Blick auf den Petersdom und das Vatikan-Gelände.

Blick auf den Vatikan

Blick auf den Vatikan von der Engelsburg

Die Engelsburg wurde ursprünglich als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian gebaut. Mittlerweile ist ist aber ein Museum. Den Namen Engelsburg hat das Gebäude im Jahr 590 erhalten. Eine Geschichte besagt, dass in Rom damals die Pest gewütet hat. Papst Gregor der I soll dann über dem Gebäude Erzengel Michael gesichtet haben. Dieser verkündete das Ende der Pest. An diese Geschichte erinnert auch heute noch der Engel auf dem Dach des Bauwerks und dem Engel wurde dazu noch eine Kapelle gewidmet.

Auf dem Dach der Engelsburg

Auf dem Dach der Engelsburg

Die Engelsburg birgt eine interessante Architektur. Im Inneren der Burg führt z.B. ein spiralförmiger Gang (ohne Stufen) empor. Von Aussen ist die Burg eben von einer Art Festung umgeben. Hier führen Treppen hinauf und in den verschiedenen Ebenen kann der Besucher um die Burg gehen. In Ebene 2 befindet sich z.B. auch eine Gastronomie mit einen schönen Blick. Hier gibt es Kaffee-Spezialitäten, Kuchen aber auch das ein oder andere Glas Vino.

Blick auf Rom von der obersten Ebene der Engelsburg

Blick auf Rom von der obersten Ebene der Engelsburg

Verschiedene Räumlichkeiten der Burg zeigen unterschiedliche Kunstwerke und Ausstellungen. Von der obersten Ebene der Burg hat man einen tollen Blick über Rom. Je nach dem in welche Richtung man schaut, kann der Besucher auch von hier aus das ein oder andere bekannte Bauwerk der Stadt entdecken.

Nach dem wir die Engelsburg verlassen haben, ging es weiter über die Engelsbrücke (hier stehen viele Buchhändler, ein paar Straßenkünstler und Gaukler) auf die andere Seite des Tiber. Unsere weiteren Ziele Fontana di Trevi, Pantheon und eine besonderer Elefant. Davon berichte ich euch dann in Teil 2.

Über die Engelsbrücke ins nächsten Rom-Abenteuer

Über die Engelsbrücke ins nächsten Rom-Abenteuer

Drei Dinge die wir leider nicht geschafft oder gefunden haben (obwohl wir es eigentlich ganz fest eingeplant hatten), doch was mit Sicherheit sehr sehenswert ist. Und für den nächsten Rom-Besuch auf alle Fälle auf dem Erlebnis/Besichtigungs-Zettel steht. 🙂

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Hier schreibt Tanja Klindworth


Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

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