Wellness Bummler

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Surfcamp-Fuerteventura-Tagebuch

Mein persönliches Surfcamp-Fuerteventura-Tagebuch
Eine Woche Planetsurfcamp im windigen Norden Fuerteventuras steht auf meinem Reiseplan.

Planetsurfcamp Fuerteventura Reiseblog
Traumhafte Strände, Sonne und Meer – Fuerteventura

Wohnen mit knapp 25 weiteren surfaffinen Menschen in einem Surfhaus. Das hat etwas von Hostel in Kombination mit Jugendherberge. Unterschiedliche Nationen, das Alter von 18 bis Mitte 40 gemischt, mit ganz starker Tendenz in die 20er. Geschlafen wird in 4 Bett Zimmern, gesurft in Gruppen dem Können angepasst und gechillt, gelebt und gekocht in gemütlichen Outdoor Ecken sowie dem Gemeinschaftsraum.

Ankommen und sich sofort wohlfühlen

21 Uhr Freitag Abend. Ein bisschen kompliziert ist es schon, das Surfhaus inmitten der vielen weißen Häusern mitten in Corralejio zu finden. Doch es klappt und so stolpere ich direkt in das wöchentliche Barbeceu.
Schnell stellt sich heraus, Samstag und Sonntag ist Pause. Die offiziellen Unterrichtsstunden finden immer Montag-Freitag statt.
Für mich bedeutet das somit zwei Tage Zeit um den Norden der Insel auf eigene Faust zu erkunden.

Schwarze Tafel für die Organisation

Ein paar Regeln gibt es im Surfhaus. Die meisten davon stehen bunt und dick am Kühlschrank oder eben auf der schwarzen Tafel an der Wand. Wie beispielsweise auch die Gruppeneinteilung für die Surfeinheiten.

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Wichtig und zu beachten 🙂

Um 8:30 Uhr soll es für die erste Gruppe losgehen, doch eine defekte Elektrik an einem der drei Surfbusse verzögert die Abfahrt und somit den gesamten Tagesablauf um knapp 45 Minuten. Eine Geschichte, die zu einer Lebensrettenden Maßnahme werden soll, doch dazu später mehr.

Blutige Anfänger surfen am Nachmittag

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Surf-Begleiter

Und so geht es kurz nach drei an die Playa Blanca, südlich von Porto del Rosario. Der Wind steht heute seltsam und die nördliche Westküste Fuerteventuras bietet keinerlei Wellen. Somit nicht, wie üblich nach El Cortillo, sondern in Richtung Süden.


Neoprenanzüge eingepackt, Surfbretter auf dem Dach sicher verstaut und die Beach Boys trällern gut gelaunt aus dem Radio. Von wegen Surf in USA…

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1. Lektion – Trockenübung

Die Bretter müssen zum Strand und dann heißt es erstmal Trockenübungen und ein bisschen Theorie. Doch in den Sand gemalt und von unserer Instrukorin Gala vorgeführt macht sogar das Spaß.
Ein paar Dehnübungen und los geht’s in die Fluten.

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Los geht´s – wir wollen endlich surfen

Knapp eine Stunde geht es rauf und runter mit den ersten, mühsamen Stehversuchen auf den Brettern.

Glück im Unglück

Plötzlich sprintet ein junger Mann auf Gala zu. Blitzschnell schnappt sie sich ein zweites Surfbrett und kämpft sich durch die Wellen. Erst einige Minuten später stellt unsere kleine Anfängergruppe von 5 Personen fest, dass ein junger Mann draußen im Meer ist und keine Chance hat gegen die Wellen wieder an Land zu kommen.
Unser Instruktor benötigt schier endlose Minuten um den Ertrinkenden zu erreichen und mühsam auf ihr Brett zu helfen. Die Rettung ist verständigt, der Mann, dank Gala, völlig entkräftet aber bei Bewußtsein an Land, als plötzlich ca 10 Polizisten, inkl Feuerwehr und Rettungstaucher am Strand erscheinen. Der Notarzt benötigt deutlich länger und erreich die Unglücksstelle als Letzter. Pervers, denn das ortsansässige Fernsehen filmte längst live vor Ort.
Auch wenn alles gut ausgegangen war, auf Surfen war uns an diesem Tag doch irgendwie die Lust vergangen. Aber es hat uns mal wieder vor Augen gehalten , welche Macht die Naturgewalt Wasser besitzt.

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Es war niemand da

Positiv an dieser Stelle sei vermerkt, es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, wie grandios die Instruktoren von Planetsurfcamp ausgebildet sind. Es mag noch so entspannt und lustig zugehen, Sicherheit ist hier gegeben.
Kleine Notiz am Rande. Alles im Leben hat offenbar seinen Sinn. Hätte am Morgen die Elektrik des Autos nicht versagt, der Zeitplan hätte sich nicht verschoben und niemand wäre zum benötigten Zeitpunkt an der Playa Blanca gewesen.

Surfcamp-Fuerteventura-Tagebuch Tag 2

Waren es an Surf-Tag eins noch mühsame Stehversuche mit der langsam einsetzenden Ebbe, so müssen wir heute feststellen, dass sich die kommende Flut als viel anstrengender herausstellt.


Eine Welle folgt auf die nächste, Zeit gibt es keine. Und auch sich in Schwung zu paddeln stellt sich als extrem anstrengend heraus. Mein Fazit nach über 4 Stunden in den Wellen der Playa Blanca am Vormittag. Flut, surfen und ich, das passt einfach „noch“ nicht zusammen.

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Entspannter Abendausklang in Corralejo

Mit einem gemütlichen Spaziergang an die windgepeitsche Nordspitze lassen wir den Tag entspannt ausklingen. Ein leckeres Eis am Hafen von Corralejo, und entspannt den Fisch Tummulten am Kai und den auslaufenden Fähren zuschauen. Einfach Urlaub genießen.
Mein Tipp: wer ein Auto gemietet hat, sollte dieses besser entfernt der Flaniermeile Corralejos abstellen. Parkplätze sind hier absolute Mangelware. Doch die Wege auch nicht wirklich weit.

Surfcamp-Fuerteventura-Tagebuch Tag 3

Wie schon gestern starten wir um 9:40 Uhr. Das bedeutet auf der Terrasse gemütlich Frühstücken und sich über den süßen, schnurrenden Mitbewohner amüsieren. Überall wo man ihn nicht vermutet, taucht plötzlich ein Katzenkopf auf.

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Surf-Katze immer an Bord

Surfbretter sind auf dem silberfarbenen, etwas in die Jahre gekommenen Bully verstaut und heute geht es, das erste Mal an die nördliche Westküste nach El Cotillo. An der Playa des Aljibe de la Cueva empfangen uns wunderschöne Wellen.

Nähere Informationen zu tollen Stränden und echten Geheimtipps auf Fuerteventura, durfte ich auch auf der Kanaren Reisetipps Seite veröffentlichen.

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Es wird wilder in Fuerteventura beim surfen

Welle für Welle kämpfen wir uns raus um nicht sofort wieder an den Strand getragen zu werden. Doch klar ist, surfen ist verdammt anstrengend. Ganz besonders wenn man es nicht kann 🙂

Surfcamp-Fuerteventura-Tagebuch Tag 4

Auch für heute steht wieder üben, üben, üben auf dem Surf-Programm. Doch so langsam wird es immer besser. Wir bleiben der Nord-West-Spitze der Insel treu. Genießen tolle Wellen und einen wunderschönen Blick über die Bucht.

Surfcamp-Fuerteventura-Tagebuch Tag 3
Ausblick, Pause und Fuerteventura genießen
Surfcamp-Fuerteventura-Tagebuch
Gemeinsam geht es leichter

Surfcamp-Fuerteventura-Tagebuch Tag 5

Unser letzter Surftag bricht an. Ein weiteres mal geht es nach El Cotillo zum Abschluss surfen. Glücklicherweise heißt das für mich noch nicht Abschied nehmen von der kanarischen Insel.

Surfcamp-Fuerteventura-Tagebuch
Einfach nur schön

Eine ganze Woche Entspannung und Inselerkunden stehen noch auf dem Plan. Dafür habe ich ein modernes Apartment mit Meerblick an der Südspitze an der Costa Palma gemietet. Ich bin schon gespannt und werde auch darüber und viele schöne Inselmomente ausführlich berichten.

Mit meinem Bildern und dem ersten Bericht vom Surfcamp Fuerteventura habe ich euch Lust gemacht, selbst aktiv zu werden?

Dann findet ihr alle benötigten Informationen unter Planet Surfcamp Fuerteventura.

Hier möchte ich mich auch ganz herzlich für die super nette Einladung bedanken. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und gehört eindeutig in die Kategorie „Adrenalinwellness für Wellness-Bummler“.

Auch das ist Spanien aus der Sicht eines Reiseredakteurs…

Erschienen in: Europa, Spanien, Wellness-Bummler Erlebnisse

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Katja Wegener

Hier schreibt Katja Wegener

Katja Wegener ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des Wellness- und Beauty-Magazins WellSpa-Portal. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstreatments, Beauty, Genuss und Reise.

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Kommentare

Planetsurfcamp Fuerteventura WellSpa-Portal am 22. Juni 2015 um 16:17 Uhr

[…] auf mein ganz persönliches Surfcamp-Tagebuch auf Fuerteventura? Ausführlich habe ich meine Erlebnisse als kompletter Surfanfänger […]

Sonja am 10. Juli 2015 um 19:49 Uhr

Hallo Katja,

schöner Artikel, der auch das anstrengende Lernen und mögliche Gefahren nicht verschweigt. Ich habe es leider „noch“ nicht zur Surferin geschafft. Meine Versuche an der nordperuanischen Pazifikküste scheiterten an den immensen Wellen und meinem Respekt vor den Wellen.
Ich sollte es einmal in etwas milderen Gewässern versuchen – vielleicht ja sogar auf Fuerteventura 🙂

Liebe Grüße
Sonja

http://www.delightfulspots.de

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