Stufen sind meine Leidenschaft

Reiseblogger in Prag an der Karlsbrücke

Jedem Tierchen sein Pläsierchen und mir doch bitte meine Leidenschaft für Stufen

Denn aus der Höhe hat man einfach eine bessere Aussicht, anderen Blickwinkel, spannendere Herausforderung.

Und so stand mein Besuch in der Tschechischen Hauptstadt Prag, neben dem weihnachtlichen Lichterzauber, ganz im Zeichen der Türme und Treppen. Im ersten Reiseblogger Bericht über die goldene Stadt, habe ich bereits über den Höhenblick auf den Altstädter Ring mit seinen prunkvollen Barock – und Renaissance Bauten berichtet.

 

Stufen für den Blick über die berühmte Karlsbrücke

Ging es nun über die bekannte Karlsbrücke, die älteste Moldaubrücke, zweifelsohne einer der beliebtesten Highlights Prags, in Richtung Stadtteil Kleinseite. Neben den Tausenden Touristen, die täglich die steinerne Brücken mit ihren insgesamt 30 Brückenheiligen, die als Statuen den Weg säumen, ranken sich viele Mythen um die Karlsbrücke.

Reiseblogger in Prag an der Karlsbrücke

Reiseblogger in Prag an der Karlsbrücke

Angeblich stand nämlich bereits im  10. Jahrhundert an dieser Stelle eine hölzerne Brücke, die bei mehreren verheerenden Hochwassern einstürzte. Erst  1357 erteilte Karl IV, dem deutschen Architekten Peter Parler den Auftrag, eine Brücke nach dem Ebenbild der Regensburger Steinernen Brücke zu bauen. Ob die besonderen Zutaten, wie Milch, Eier, Wein und Quark, die beim Bau verwendet wurden, der Brücke ihre Stabilität gaben, ist ungewiss. Sicher aber ist, sie hielt allen Kriegen, Hochwassern und den bis in die sechziger Jahre erlaubten motorisierten Verkehr, bis heute stand.

WellnessBummler mit Blick auf die Prager Burg

Prager Fenstersturz, oder besser Prager Bummlersturz

Einer der schönsten  Fotomotive hat man übrigens, wenn man die genau 307 Stufen des Altstädter Brückenturms erklimmt. Stufen für den Wellness-Bummler.

Eine völlig andere Art Stufen gab es, ganz versteckt zwischen zwei Häusern. Durchgang ein ganz enges Gässchen, was den Weg an die Mündung des Teufelsbachs in die Moldau frei gibt.  Die Stufen hinab sind so schmal, dass der Fußgängerverkehr nur mittels eine Ampel geregelt werden kann. Wer aber auf „grün“ wartet, findet direkt am Zusammenfluss einen zauberhaften, kleinen Biergarten.

Reiseblogger Weg in Prag an den Zusammenfluss aus Teufelsbach und Moldau

Durch diese schmale Gasse muss er kommen,… will er zum Teufelsbach gelangen

Prag hat einen eigenen Eifelturm

Ein paar Jahre nach seinem „großen Bruder“ ( 1891) eröffnet, bietet das  grazile Stahlmonster einen faszinierenden Blick über die Stadt, die Prager Burg, sowie Silicon Hill und dem direkt anschließenden größten Sportstadion der Welt.

Prag bei Nacht vom Petrin Turm betrachtet

Prag bei Nacht vom Petrin Turm betrachtet

Doch bevor man diesen Blick genießen kann heißt es erst einmal auf den Petrin Berg laufen oder ganz gemütlich, die 130 Höhenmeter,  mit der Standseilbahn hoch fahren. Nostalgisch schön und netterweise vom Preis im Ticket der öffentlichen Verkehrsmittel integriert. Übrigens, neben Paris hat Prag auch mit Rom eine Gemeinsamkeit. Denn wie Rom, wurde auch Prag auf sieben Hügeln erbaut. Noch dazu sind der Pariser und Prager Eifelturm gleich hoch. Allerdings sollte man dazu in Prag den Berg bitte mitmessen. Die insgesamt 299 Stufen bewältigt man auf einer außen gelegenen Wendeltreppe, was zu einem teilweise sehr mulmigen Gefühl veranlasst. Doch der Blick – besonders abends – entschädigt für Anstrengung und Angst 🙂

Über Prag könnte ich noch viele Artikel schwärmen, doch mein Kurzurlaub in Tschechien ging weiter in die Stadt der Biere – Pilsen.

Mein allererster Eindruck: Vom Lichterglanz aus Prag ging es in die Suppenküche des Nebels

Nebel für Reiseblogger

Unsichtbares Pilsen

Was einen Reiseblogger aber nicht davon abhält, die 309 Stufen auf den Turm der St. Bartholomäus Kirche zu steigen. Ich gebe zu, zum Leidwesen meiner Begleitung, denn meine liebe Taschenpatin musste sich männlicher Logik heftig wiedersetzen, dass eine Turmbesteigung im Nebel relativ sinnlos ist  🙂

Weihnachtlich scönes Pilsen

Weihnachtlich scönes Pilsen

Zugegeben, der Blick reichte nicht wirklich weit. Außer dem Rathaus, dem Gespenstermuseum, und dem Marionetten Museum konnte man gerade den stattfindenden Weihnachtsmarkt erspähen. Alles weitere wie berühmte Bierbrauereien, das Skoda Werk oder auch das südöstlich von Pilsen gelegene Städtchen Nepumuk, verschwanden in einer Wand aus Nebel.

Doch ich kann sagen, auch auf diesem Turm war ich oben 🙂

Pilsen hat dem berühmten Bier seinen Namen gegeben und ist eine über die Grenzen bekannte Braustadt. Auch als belebte Studentenstadt mit inzwischen über 19.000 Studenten auf 163.000 Einwohner,  hat es einen Namen. Kulturell, mit vielen Bars und Kneipen, Mussen und einem berühmten Sohn der Stadt, hat sich Pilsen gemausert.

Stufen zum Erfolg – Pilsen und der Big Mac

Wetterlos in Pilsen

Wetterlos in Pilsen

 

Denn die Familie des McDonald Begründers Ray Krocs stammt aus Pilsen. Betritt man allerdings die hiesig Filiale der Kette, erinnern lediglich ei paar scharz-weiß Fotografien an den Franchisepionier.

 

 

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Viel hat der Wellness-Bummler schon auf seiner Weltreise erlebt…

Hier schreibt Katja Wegener


Katja Wegener ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des Wellness- und Beauty-Magazins WellSpa-Portal. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstreatments, Beauty, Genuss und Reise.

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