Reiseblogger-Entdeckungen rund um Rheinsberg

Wellness-Bummler beim Rheinsberger Schloss

Im März war ich ein Wochenende im Maritim Hafenhotel Rheinsberg um eine kleine Auszeit und etwas Wellness zu genießen. Doch natürlich wäre ich nicht ein waschechter Reiseblogger, wenn ich meine Zeit nur im Hotel verbringen würde. Dazu reise ich dann viel zu gern und möchte auch die Umgebung rund um ein Hotel erkunden. Hier kommen meine ersten Ausflugstipps rund ums Hotel.

Schloss Rheinsberg – Vorbild für Schloss Sanssouci

In der Nähe des Maritim Hafenhotel Rheinsberg befindet sich das Schloss Rheinsberg mit einem sehr schönen Schlosspark. Ein Spaziergang über das Schlossgelände, den Schlosspark und auch durch das Museum und den kleinen Laden bieten sich als Tagesausflug an.

Blick auf Schloss Rheinsberg

Reiseblogger-Blick auf Schloss Rheinsberg

Besonders schön, nicht nur für einen Reiseblogger, ist ein Bummel sicherlich im Sommer, wenn alles blüht und grünt. Doch auch in der noch etwas kälteren Jahreszeit ist der Besuch sehr entspannend und es gibt überall im Park etwas zu entdecken.

Blick auf das Schloss Rheinsberg vom Obelisken

Blick auf das Schloss Rheinsberg vom Obelisken

Im Mittelalter stand anstelle des Schlosses noch eine Wasserburg. Erst um 1570 wurde hier das Schloss in Renaissanceform erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es z.B. durch Kriege stark beschädigt. Heute erstrahlt es aber wieder und lädt die Besucher in eine andere Zeit ein.

Blick aus dem winterlichen Park auf das Schloss

Blick aus dem winterlichen Park auf das Schloss

Das Schloss wurde zu DDR-Zeiten (um 1945) enteignet, danach wurde es als Diabetiker-Klinik genutzt. Das Schloss ist auch durch Theodor Fontane oder auch Kurt Tucholsky bekannt (z.B. durch das Buch „Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte“). In der Schlossanlage befindet sich daher z.B. auch das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum.

Auf in den Schlosspark

Auf in den Schlosspark

Das Schloss und der Schlossgarten liegt übrigens nicht am Rheinsberger See sondern am benachbarten Grienerickesee. Im Schlosspark kann der Gartenkenner zwei unterschiedliche Gestaltungsarten erkennen. Der Garten wurde im älteren Teil mit geraden Achsen und Wegen sowie geometrischen Beeten angelegt. Durch den neuen Teil führen große Rasenflächen und kleine Wege schlängeln sich durch Park und Garten.

Gerade Wege im Schlossgarten von Schloss Rheinsberg

Gerade Wege im Schlossgarten von Schloss Rheinsberg

Besonderheiten im Garten sind z.B. ein großer Obelisk auf der anderen Seeseite, eine Grabpyramide, die Feldsteingrotte oder auch die Egeriagrotte. Der Obelisk wurde als Denkmal für Prinz August Wilhelm und den Helden des siebenjährigen Krieges erbaut.

Obelisk auf der gegenüberliegenden See-Uferseite

Obelisk auf der gegenüberliegenden See-Uferseite

Vom Obelisk aus hat man einen tollen Blick auf Schloss und Garten. Auch wenn es eine kleine Strecke vom Schloss bis zum Obelisken ist (zwischen 1-2 Kilometer) lohnt sich der Gang und der Blick auf alle Fälle.

Blick mit Obelisk auf das Schloss

Blick mit Obelisk auf das Schloss

An den beiden Grotten kommt der Schlossparkbesucher auch vorbei, auf seinem Weg zum Obelisken. Es heißt z.B. das die Feldsteingrotte früher mit Muscheln und gläsernen Tropfsteinen verziert war. Sie sollte so einer echten Wassergrotte nachempfunden werden. Ein Stückchen weiter befindet sich dann am Wegesrand die Egeria Grotte. Benannt nach der Nymphe Egeria. Auch diese Grotte war einst verziert mit farbigen Glassteinen, Muscheln und Marmor.

Blick von der Feldsteingrotte auf den Obelisken

Blick von der Feldsteingrotte auf den Obelisken

Der Eintritt sowohl in den Schlossgarten als auch in den Schlosspark ist frei. Lediglich die Führung oder aber der Zutritt zum Schloss und zum Museum kostet etwas.

Im winterlichen Schlosspark unterwegs

Im winterlichen Schlosspark unterwegs

Vielen Dank an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, dass wir unser entstandenes Bildmaterial (welches während des Ausflug entstanden ist) für diesen Bericht verwenden durften.

Während unseres Aufenthalts in Rheinsberg haben wir im Maritim Hafenhotel Rheinsberg übernachtet. Einen Bericht dazu findet ihr natürlich auch in unserem Blog. Den Link zur Hotelvorstellung haben wir unter diesem Artikel aufgeführt. Ihr wollt wissen, was wir sonst noch so um Rheinsberg entdeckt haben? Dann schaut wieder rein… weitere Artikel folgen natürlich. 🙂

___

Hier schreibt Tanja Klindworth


Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

Mehr von Tanja Klindworth

Kommentar schreiben

Datenschutzhinweise: Die Kommentarangaben werden an Auttomatic, USA (die WordPress Entwickler) zur Spamüberprüfung übermittelt und die E-Mail Adresse an den Dienst Gravatar (ebenfalls Auttomatic), um zu prüfen, ob die Kommentatoren dort ein Profilbild hinterlegt haben. Zu Details hierzu , sowie generell zur Verarbeitung Ihrer Daten und Widerrufsmöglichkeiten, verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung. Sie können gern Pseudonyme und anonyme Angaben hinterlassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Kommentare
  1. Detlef sagt:

    Rheinsberg mit seinem Schloss ist sehr schön..kann ich nur emphehlen.
    schöner Blog!
    Gruß aus Berlin

  2. Ute Langer sagt:

    Schön, dass du über meine Heimat berichtest! Ich hoffe dir hat Rheinsberg gefallen und du kommst wieder!

    Liebe Grüße Ute aus Rheinsberg

  3. Tanja Klindworth sagt:

    Liebe Ute, lieber Detlef,
    Rheinsberg hat mir sehr gut gefallen und ich werde bestimmt noch einmal an den Rheinsberger See kommen. Denn auch der Aufenthalt im Hotel war super-entspannt-schön. 🙂 Und wir haben einfach eine ganze Menge noch nicht entdecken können, in der kurzen Zeit. 🙂

    Also wenn ihr Tipps für einen Folgeaufenthalt habt, dann immer her damit. 🙂

    Viele Grüße
    Tanja

  4. Tanja Klindworth sagt:

    Hallo Detlef,
    vielen Dank für die Tipps.
    Schaue ich mir gleich mal an.

    VG, Tanja