Wellness Bummler

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Reiseblogger-Herbst in Norwegen

Angeln mit Kultur und Wellness-Bummler

Reiseblogger Wellness-Bummler in Norwegen
Reiseblogger in Norwegen

Der Herbst in Norwegen hat seinen ganz eigenen Charme. Der September ist meine Lieblingszeit im Land der Rentiere. Wenn es spürbar kälter wird am Oslofjord und Skagerrak, verwandeln sich die sonst oftmals lichten Kiefernwälder in mystische Orte, an denen es an allen Ecken und Enden knackt, raschelt und quietscht und das Meer immer rauer wird. Aber nicht nur deshalb zieht es den Wellness-Bummler immer wieder dorthin. Norwegen hat mehr zu bieten als nur raue Natur, zum Beispiel Kunst und Kultur in der ehemaligen europäischen Kulturhauptstadt Stavanger, wie auf inside.expedia.de beschrieben. Wenn ich nicht gerade auf Kreuzfahrt durch Norwegens Fjorde bin, wohne ich am liebsten in einem Ferienhaus, der sogenannten Hytte. Die norwegischen Hütten sind klein, aus Holz und urgemütlich. Urige Sofas, handgestrickte Kissenbezüge und Holzvertäfelungen scheinen zur Standardausstattung zu zählen, genauso wie ein warmer Ofen. Es gibt natürlich auch größere modernere Ferienwohnungen für mehrköpfige Reisegruppen.

Für den letzten Angelurlaub im Jahr fahren besonders viel Deutsche in den Norden und hoffen auf eine reiche Ausbeute an Makrele, Dorsch und Sprotten. Am leichtesten lassen sich Makrelen allerdings im Sommer fangen. Ab September lohnt sich der Angelurlaub in Norwegen eigentlich nur noch im Süden, da im Norden das Wetter und die See oft unberechenbar werden. In Südnorwegen, zwischen Stavanger und Sandefjord, hat man auch bis in den Oktober hinein gute Fangmöglichkeiten. Hätte ich echtes Wellness-Bummler Angelglück gehabt, könnte ich mit meinem Fang in eines der vielen kleinen Restaurants fahren und mit meinen ganz persönlichen Fisch zubereiten und servieren lassen. Eine tolle Idee, die es in fast jedem Küstenort zu finden gibt.  Aber wie gesagt,…. hätte der kleine, grüne Wellness-Bummler etwas gefangen.

Stavanger – Stadt aus Fisch und Öl

Aber nicht nur Angeln lässt es sich in der Gegend gut. Stavanger, 2008 Kulturhauptstadt Europas zusammen mit dem englischen Liverpool, ist eine ganz bezaubernde Stadt, wenn man einmal von der ästhetisch eher unschönen Gegend um den Bahnhof einmal absieht. In Stavanger mag ich besonders die niedliche Altstadt (Gamle Stavanger), geprägt von bunt angemalten Holzhäusern und schmalen Gassen. Die Zeit vertreibe ich mir gerne mit dem vielfältigem, regionalem Kulturangebot, angefangen vom Konservenmuseum bis hin zum Ölmuseum und Fisch ohne Ende. Denn damit kennt man sich in Norwegen aus: Fischkonserven und Öl. Und ich kenne mich ja mit anderen Meeresbewohnern, den Nordsee-Krabben wunderbar aus

Kultur für lau in Kristiansand

Reiseblogger Angelspaß in Norwegen
Angelspaß mit dem Wellness-Bummler in Norwegen

Einfach kommt man mit dem Auto und der Fähre nach Norwegen. Gerade im Herbst bietet sich die kurze Fährstrecke vom dänischen Hirtshals oder Hanstholm über den berüchtigten Skagerrak nach Kristiansand an. Und, oh Wunder, was kann man hier entdecken: einen Sandstrand mit Palmen, mitten in der Stadt. Und mitunter herrschen hier im Frühherbst noch warme Temperaturen vor. Die Altstadt, nach ihrer schachbrettartigen Aufteilung Kvadraturen genannt, erfüllt so ziemlich jedes Klischee von Südnorwegischen Städten: kleine, weiße Holzhäuser mit gestutzten Buchsbäumen und Holzbänken vor den Türen. Auch hier habe ich schon in einer dieser niedlichen Ferienwohnung gewohnt. Charmant und skandinavisch lässt es sich hier zum Beispiel in der Bäckerei Drømmeplassen (Traumplatz) entspannt Zimtschnecken genießen. Gleich um die Ecke befindet sich übrigens das Sørlandet Kunstmuseum, das örtliche Kunstmuseum mit wechselnden Ausstellungen, welches für Studenten, Kinder  und Wellness-Bummler im Übrigen kostenlos ist. Überhaupt wird man im eigentlich als teuer verschrienen Norwegen feststellen, dass Kultur recht günstig ist. Ob Sinfonieorchester oder Museum, für junge Menschen sind die meisten Angebote kostenlos oder sehr günstig. Und auch Anglerherzen wie mich freut es, denn Küstenangeln im Meer und im Fjord funktioniert hier Angelscheinfrei. Jeder darf hier seine Angel ins Wasser tauchen und auf den großen Fang warten. Lediglich für das offene Meer und die Süßwasserseen benötigt man eine Lizenz, die man in den lokalen Touristenbüros erhalten kann. Na dann: Petri Heil! Ich freue mich schon, wenn es wieder einen netten Taschenpaten gibt, der mich mit in die wunderschöne Welt der Fjorde, Seen und Rentiere nimmt.

Ein kurzer Kommentar unter diesem Artikel reicht und ich springe ins Päckchen 🙂

Reiseerlebnisse der trendig, grünen Tasche, dem Wellness-Bummler…

Erschienen in: Europa, Norwegen

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Taschenpate

Beitrag eines Taschenpaten

Reisefreudiger Taschenpate berichtet von seinen gemeinsamen Urlaubserlebnissen mit dem Wellness-Bummler.

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