Wellness Bummler

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Wo ist das Wellness-Paradies in Thailand?

Vor einigen Tagen konntet ihr hier schon meinen ersten Teil von der Thailand-Reise mit Jenny lesen. Nun gehts weiter… denn wir haben natürlich noch viel erlebt auf unser Tour durch dieses wundervolle Land.

Auf der Suche nach dem Paradies in Koh Kood

Nach einigen Tagen begannen Jenny und ihre Reisebegleitung allerdings, sich zu langweilen und stopften mich wieder in den Rucksack. Sie wollten weiter runter Richtung Süden. Das finale Ziel sollte Koh Kood sein. Ihren Gesprächen nach zu urteilen, musste sich dort das Paradies befinden. Sie redeten immer wieder von „Tinkerbell“ und bei diesen Gesprächen hatten sie immer ein sehr dümmliches Grinsen im Gesicht. Ich konnte mir das alles nicht so recht erklären.

Auf gehts nach nach Koh Kood
Auf gehts nach nach Koh Kood

Glücklicherweise war die nächste Etappe im Rucksack nicht sehr lang. Nach etwa 60 Minuten durfte ich wieder raus. Wir waren bei Buddha View. Buddha View ist auf Stelzen gebaut und man kann das türkisfarbene Wasser zwischen den Brettern am Boden sehen. Man kann hier auch auf dem Boden sitzend an Glastischen essen, die unten offen sind. Die Beine baumeln also frei über dem Wasser. Ich hatte immer ein wenig Angst, in’s Wasser zu fallen, wenn Jenny mich neben den Tisch auf den Boden legte. Aber die Atmosphäre hier war absolut tiefenentspannt.

Stimmung total entspannt...
Stimmung total entspannt…

Der Ritt auf dem Elefanten

Am nächsten Tag brachen wir auf zum Elefantentrekking. Ich weiss nicht, wie viele Stunden Jenny und ihre Reisebegleitung an Lemonshakes nippend auf ihre Iphones einhackten bis sie ein Elephant Sanctuary gefunden hatten, bei dem sie kein scheissiges Gefühl hatten – es müssen Stunden gewesen sein.

Auf gehts mit den Elefanten...
Auf gehts mit den Elefanten…

Und so kletterten wir nur kurz darauf auf Poppy und ritten durch die Pampa. Jenny und ihre Reisebegleitung waren auch nach dem Ritt nicht mehr von Poppy wegzubekommen. Die 30-jährige Elefantendame hatte es ihnen angetan. Sie streichelten und tätschelten sie, fütterten sie mit Bananen und da war es wieder, das mir bereits bekannte dümmliche Tinkerbell-Grinsen.

Die Reise in das Paradies wird fortgesetzt…

Am nächsten Tag ging es weiter nach Koh Kood. Die beiden buchten Speed Boat-Tickets und mir wurde schon mal prophylaktisch schlecht. Aber nicht nur ich war beunruhigt. Jenny und ihre Reisebegleitung hatten bereits von Deutschland aus eine Nacht bei Tinkerbell reserviert, und zwar am Ende der Reise (allerdings war das noch gut eine Woche hin). Diese Nacht muss (das entnahm ich den Gesprächen) mehr Geld gekostet haben als alle anderen Nächte dieser Reise zusammen. Beide hielten es für eine Spitzenidee, sich diesem selbsternannten Paradies bereits jetzt (also etwa eine Woche früher) so weit wie möglich zu nähern.

Mit sehr viel Glück buchten die beiden am Vorabend das scheinbar letzte verfügbare Hüttchen auf der Insel. Für 5.- Euro pro Kopf. Wenn man es googelte, gab es nur einen Link. Und der prophezeite ein Hockklo. Die Stimmung war angespannt.

Unsere Hütte...
Unsere Hütte…

Das Speedboat setzte nach und nach alle Mitreisenden an hübschen Resorts und Hüttchen ab. Nur wir blieben auf dem Boot. Dann ging es um zwei Ecken in eine Art Lagune (nicht so wie in „The Beach“, eher brackig). Endstation. Es gab nicht mal einen Steg. Jenny und ihre Reisebegleitung mussten über 2 Schiffswracks klettern und über ein morsches Holzbrett Richtung Ufer balancieren. Es folgte ein kleiner Fußmarsch, eine unherzliche Begrüßung und der Bezug dieses Hüttchens (oben im Bild).

Das Meer ganz nah am Paradies...
Das Meer ganz nah am Paradies…

Nachdem Jenny und ihre Reisebegleitung feststellten, dass die Online-Bewertung mit dem Hockklo veraltet war, lockerte sich die Stimmung langsam aber sicher auf. Insbesondere, als sie feststellten, dass es keine 200m Fußweg zu Tinkerbell waren. Und so kam es, dass wir zwar des nächtens in dem billigen Hüttchen schliefen, uns tagsüber aber bei Tinkerbell aufhielten.

Meine Patin Jenny
Meine Patin Jenny

Und so zogen die Tage dahin bis zur vorletzten Nacht in unserem klammen Hüttchen. Es sollte die Nacht werden, die dafür sorgte, dass wir bereits einen Tag früher bei Tinkerbell eincheckten. Denn in dieser Nacht besuchte uns die größte Kakerlake des Universums. Und dummerweise wollte sie nicht wieder gehen. Am nächsten Morgen wurde ich wortlos in den Rucksack gestopft und noch vor dem Frühstück zu Tinkerbell getragen.

Das Paradies
Das Paradies

Hier bewohnten wir nun für 48 Stunden eine doppelstöckige Pool Villa ohne Schädlingsbesuch. Die Welt war wieder in Ordnung.

Einzug in unsere Paradies-Suite
Einzug in unsere Paradies-Suite

Die Beiden liessen sich Thai Massagen auf ihrem King Size Bett geben, tranken Watermelonshakes mit Schirmchen dran und aßen Pfannkuchen in Herzform.

Pfannkuchen in Herzchen-Form... lecker, lecker...
Pfannkuchen in Herzchen-Form… lecker, lecker…

Wir wären gerne für immer geblieben, aber das Rückreisedatum schwebte wie eine dunkle Wolke über uns und näherte sich bedrohlich. Also hüpften wir nach 2 Nächten wieder in’s Speedboat nach Ko Chang, kletterten in den Bus nach Bangkok und bestellten noch ein letztes Mal bei Ethos die Karte rauf- und runter. Eine letzte Nacht Khaosan Road. Was für großartige 3 Wochen! Ich würde die beiden immer wieder begleiten. Es war zwar ein echt absurder Mix aus schäbigsten und luxuriösesten Unterkünften und ich habe selten mehr Zeit in Restaurants verbracht, aber die beiden waren extrem harmonisch und tiefenentspannt unterwegs. Und davon mal ganz abgesehen ist Thailand sowieso immer eine Reise wert.

Letzte Erinnerungen an das Paradies in Koh Kood
Letzte Erinnerungen an das Paradies in Koh Kood

Ich bedanke mich ganz herzlich für diese wunderschöne Reise bei meiner Patin Jenny aus Berlin. Die Bilder sagen einfach mehr als 1000 Worte und auch der Text stammt natürlich direkt aus ihrer Feder.

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Erschienen in: Asien, Thailand

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Taschenpate

Beitrag eines Taschenpaten

Reisefreudiger Taschenpate berichtet von seinen gemeinsamen Urlaubserlebnissen mit dem Wellness-Bummler.

Wir bedanken uns für die Patenschaft und Reisebegleitung bei Jenny von ilovespa.de.

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Kommentare

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