Wellness Bummler

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Neujahrspaziergang durch Rom

Was macht man am 1.1. in einer fremden Stadt? Was macht man speziell in Rom? Der 1.1.2014 hat uns mit Sonnenschein und warmen 15 ° Grad begrüßt und so sind wir einfach mal drauf los gelaufen.

1. Station das Wahrzeichen von Rom

Unser erstes Ziel das Kolosseum – das heutige Wahrzeichen von Rom – erbaut wohl so um das Jahr 75. Dort angekommen mußten wir feststellen, dass auch viele Andere die Idee hatten und gemeinsam mit uns um das Amphitheater liefen. Rein ging es leider nicht, denn wie fast alle Bauwerke war auch das Kolosseum am 1.1. leider geschlossen.

Beeindruckendes Bauwerk - das Kolloseum
Beeindruckendes Bauwerk – das Kolosseum

Vom Kolosseum führte uns der Weg bergauf zu den verschiedenen Villen und um einfach mal den Blick von oben zu genießen (z.B. auf die Ausgrabungsstätten). Im Anschluss wieder bergab und dann rüber zum Circus Maximus (nur wenige Gehminuten entfernt) auch hier kommt der Rombesucher natürlich auch wieder an zahlreichen historischen Bauwerken vorbei.

Spuren durch Rom
Spuren durch Rom

Historischer Spaziergang durch die ewige Stadt

Am Circus Maximus findet wohl auch immer eine große Silvesterparty statt, denn die große Bühne stand noch dort. Vom Zirkus Maximus liefen wir weiter (ebenfalls nur einige Minuten entfernt) zum „Mund der Wahrheit“ oder wie es in der Landessprache heißt „Bocca della Verita“. Wer nun denkt, man geht einfach an das Gesicht und steckt nun die Hand da rein, der irrt. Erst einmal heißt es (auch am 1.1.) in einer Schlange, mit Menschen aus vielen Nationalitäten, für rund 30 Minuten anstellen. Etwas Zeit, um sich noch einmal die Geschichte des Platzes in Erinnerung zu rufen, denn ursprünglich war hier mal ein Rindermarkt und bei dem Gesicht handelt es sich eigentlich um eine Maske eines Flussgottes.

Doch dann war er da der Moment, die Hand in den Mund stecken und tja… hab ich die Hand noch? 😉

Wer traut sich, die Hand in den Mund der Wahrheit zu stecken?
Wer traut sich, die Hand in den Mund der Wahrheit zu stecken?

Viel Zeit dazu bleibt nicht, alles geht ruckzuck, denn die nächsten Personen am historischen Lügendetektor warten natürlich schon… Danach ab in die kleine Kirche „Santa Maria in Cosmedin“, zu der der Mund eigentlich gehört. Wir haben uns einfach mal in die Ecke gesetzt, das wunderschöne Gebäude genossen, danach auch eine Kerze entzündet und wir sind auch kurz in uns gegangen… dabei kam uns der Ansturm hier schon etwas verrückt vor.

Zur Ruhe kommen...
Zur Ruhe kommen… in der Santa Maria de Cosmedin

 

Kirche im Kerzenschein
Kirche im Kerzenschein

In der Kirche führt auch eine kleine Treppe noch hinab in die „Krypta des Hadrian“. Hier ist es endlich plötzlich ganz ruhig und ich schließe kurz die Augen um die Eindrücke aufzunehmen.

In der Krypta
In der Krypta des Hadrian

Bummel am Tiberufer

Wieder draussen im Sonnenlicht, ging es in Richtung Tiber. Denn wir waren nur noch wenige Schritte entfernt vom Fluss durch Rom. Rüber über die große Brücke in den wohl römischsten Stadtteil Trastevere. Kleine, enge Straßen und Gassen – viele gemütliche Restaurants, Cafe’s und Bistros. Überrascht waren wir, durch was für Straßen hier tatsächlich noch die Autos düsen. Für einen italienischen Autofahrer ist wirklich keine Gasse zu eng. 😉

Bummel durch die Straßen
Bummel durch die Staßen von Trastevere

Dieser Stadtteil war ursprünglich das Arbeiterviertel Roms. Ein Geheimtipp soll hier der Flohmarkt sein, der immer sonntags statt findet von früh am Morgen bis rund 14 Uhr. Leider waren wir am Sonntag nicht mehr in Rom und so konnten wir das nicht testen.

So sieht Italien aus...
So sieht Italien aus…

Wer es lecker mag, der ist in diesem Stadtteil sehr gut aufgehoben. Die kleinen Restaurants bieten typisch italienische Speisen wie Pizza und Pasta und natürlich jede Menge Süssigkeiten und Kaffee-Spezialitäten. Denn die Italiener stehen auf Süßes… damit wird hier schon zum Frühstück gestartet.

Eindrücke in Trastevere
Eindrücke in Trastevere

Nach dem Bummel durch Trastevere ging es über eine andere Brücke zurück ins Centrum und hier quer durch das jüdische Viertel. Auch hier führte der Weg natürlich wieder an zahlreichen historischen Bauten vorbei. Rom ist nun einmal ein riesiges Museum. 🙂 So langsam wurden wir hungrig und da ist man auch im jüdischen Viertel gut aufgehoben. Hier gibt es viele kleine Restaurants und da wir im jüdischen Viertel sind, werden sogar koschere Speisen geboten.

Im jüdischen Viertel von rom
Im jüdischen Viertel von Rom

Wir kehrten also ein um den Hunger zu stillen – mit Pasta natürlich, frischem Parmesan, Garnelen, einer Flasche Wasser und einer Flasche Rotwein. Vorweg gab es frisches Brot und zum Abschluss selbstverständlich einen Espresso und das Ganze für nur rund 40.- Euro. Wer es also in Rom wie die Römer hält, wird hier relativ kostengünstig durch die Stadt kommen. 😉

Vom jüdischen Viertel kann der Rombesucher seinen Rundgang gleich in einer der Einkaufsstraßen fortsetzen. Das haben wir auch getan. Nach der nächsten Straßen (immer noch in wunderschöner Weihnachtsbeleuchtung) ging es blinkend und blitzend weiter auf die nächste Piaza mit einem Brunnen oder einer Statue und immer vielen, vielen Menschen. Wir kamen aus dem Staunen teilweise nicht mehr raus. Wie schon gesagt, Rom ist nun einmal ein riesiges Museum.

Eingang zum Museum - hier werden Bauwerke und Ideen von da Vinci ausgestellt
Eingang zum Museum – hier werden Bauwerke und Ideen von da Vinci ausgestellt

Wir haben an diesem Tag noch viel mehr gesehen, auch in den nächsten Tagen sind wir immer mal wieder an den gleichen Sehenswürdigkeiten vorbei gekommen. Daher gehen wir in weiteren Berichten auch auf diese Highlights ein. Das Ende unseres Neujahrs-Rundgang war da, wo wir an dem Tag gestartet sind. Am Kolosseum. Insgesamt haben wir an diesem Tag rund 15 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Übrigens war mein jüngster Pate an diesem Tag 7 Jahre alt und auch er hat nur wenig über die zurückgelegten Kilometer gemault. 😉

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Weitere Berichte des Wellness-Bummlers aus Italien:

Erschienen in: Europa, Italien

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

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