Müll, Strand oder Wellness-Bummler?

Reiseblogger Wellness-Bummler auf den Azoren

Eine Azorenreise ohne im Atlantik schwimmen zu gehen, das ist nicht nur für den Wellness-Bummler undenkbar

Reiseblogger Wellness-Bummler auf den Azoren

Alles ist wunderschön bunt auf den Azoren, da fällt ein Wellness-Bummler kaum auf

Immerhin sind wir auf einer wunderschönen Insel.

 

Ein paar klitzelkleine Problemchen gibt es dabei aber trotzdem. Auch wenn die größte Azoreninsel Sao Miguel über immerhin 155 km Küste verfügt, nimmt man alle 9 Inseln zusammen, sind es sogar knapp 700km Küstenlänge, doch davon sind nicht mal 5 km Strand. Und  dabei ist bereits wirklich jede Badebucht mitgezählt. Stört uns das? Nein, sicher nicht, denn es gibt hier richtig spektakuläre Ecken, an denen es sich im teils wirklich wilden Atlantik schwimmen lässt.

 

Auf in den Krater

Fährt man die Küstenstrasse von Ponta Delgada in nördliche Richtung, trifft man auf das Städtchen Vila Franca do Campo, bis zu einem Vulkanausbruch im Jahre 1522 sogar die Hauptstadt der Azoreninsel. Doch schwimmen in der Stadt? Dem alten Fischerhafen mit seiner fulminanten Kaimauer ist, fast zum greifen nahe, das Inselchen Ilhéu de Vila Franca vorgelagert. Ein Eiland, dessen erlöschener Vulkan einen kreisrunden, ca. 500 m im Durchmesser, grünen, natürlichen Pool zurück gelassen hat. Mit einem alten Fischerkahn, der Cruzeiro geht es für 5 € hin und zurück. Zumindest die Hinfahrt dauert nur knapp 10 Minuten.

Reiseblogger Wellness-Bummler Azoren Ilhéu de Vila Franca

Ilhéu de Vila Franca – Naturschauspiel faszinierend

Wer bis heute dachte, ein Boot kann nicht bei Seegang durch eine ca. 4m breite Steinöffnung manoviert werden, der sollte mal unseren alten Seebären am Steuer sehen. Der Wellness-Bummler hält nur kurz die Luft an und freut sich dann umgehend über das kristallklare Wasser, welches zum schnorcheln einlädt.

 

Klettern auf den Kraterrand

Noch spannender als der Sprung ins kühle Nass, ist allerdings der Blick über die äußere Seite des Kraterrandes. Hier kann man wirklich alle Naturgewalten erleben, spüren und mit dem nötigen Respekt auch genießen.

Eben diese Naturgewalten erleben wir auch bei einer extrem schaukeligen und überaus nassen Rückfahrt von der Insel. Seegang ahoi, gut nur, dass der Wellness-Bummler hochseetauglich ist 🙂 und meine Taschenpatin eine wetterfeste Jacke ihr eigen nennt. Denn während alle anderen auf dem Schiff richtig nass werden, sitzen wir beide gemütlich verpackt in einer schwarzen Outdoorjacke, die Wind, Wellen und Wasser optimal von uns fern hält. Noch dazu kommt, durch das atmungsaktive Material, die vielen verschiedenen Möglichkeiten zur Lüftung und die sinnvoll angebrachten Reisverschlüsse, kommt man auch nicht so leicht ins schwitzen. Eine Jacke die wir absolut empfehlen können, denn auch trocken ist das Model super schnell. Speziell für diese Reise hatten wir die Jacke besorgt und wollten sie auf der Insel der Wetterwechsel im Stundentakt, testen. Nebel, intensive Nässe und Wind hat sie überstehen müssen. Die teils richtig heiß brennende Sonne, durfte das leichte, platzsparende Outdoorjacken Multitalent im Rucksack erleben und sich wie der Wellness-Bummler tragen lassen.

Übrigens, die Fahrt vom Inselchen auf die große Insel dauerte mehr als eine halbe Stunde 🙂 und sorgte für einige grünliche Gesichter an Bord 🙂

 

Erst die Leistung, dann das Vergnügen

Die grüne Tasche hat das Strandfeeling gepackt und so geht es gleich am nächsten Tag wieder an den Strand. Doch einfach nur hinlegen und Sonnen ist nicht.

Reiseblogger Wellness-Bummler Azoren Strand Praia d´Amora

Persönliche Strandhütte an der Praia d´Amora

Bevor man die Naturschönheiten der Praia d´Amora mit seinen Lavafelsen, schwarzem Sand und den spritzenden Wellen genießen kann, muss man erst ca 15 Min die wirklich steile Küste hinunter. Nicht das mir jemand auf falsche Ideen kommt. Praia d´Amora bedeutet nicht Strand der Liebe, wie man denken könnte, sondern Strand der Maulbeere. Warum ist mir unbekannt.

 

Müllentsorgung einmal anders

Durch den steilen und daher mühsamen Weg, ist dieser wunderschöne Strand kaum frequentiert, was aber leider das Meer nicht davon abhält Unrat wie Plastikkanister, Flaschen und jede Menge Kunststoff anzuspülen. Anders als an der Müll an der Ostküste von Mexiko sind ein paar junge Azorianer auf eine findige Idee gekommen. Alles wird gesammelt und in einer ganz individuellen Technik an die steile Sandwand drapiert. So ist neben einer alten Stossstange als Eingang, Bojen als Wandschmuck schon ein kleines Haus entstanden. Findig und der Strand ist sauber  🙂

Schatten machen wir einfach selbst

Da selbst das kleinste bisschen Sonnenschutz Fehlanzeige ist, muss einfach jeder erfinderisch werden. Schilf findet sich genug, so dass der Wellness-Bummler seine erste ganz persönliche Strandhütte bekommt.

Der Blick war schon beim Abstieg einfach traumhaft und bleibt es auch unten in der Strandbucht. Stundenlang amüsieren wir uns hier, doch dann geht es unwiederruflich bergauf. Und das hat es, selbst für einen kleinen erfahrenden Bergsteiger wie den Wellness-Bummler wirklich in sich. Zumal es auch knapp 30 Grad und wolkenlosen Himmel hat.

Hinweis: vielen Dank an CAMPZ, die uns diesen Jackentest ermöglicht haben.

 

Ideen auf dem Reiseblog des Wellness-Bummler für einen tollen Azoren-Urlaub

Hier schreibt Katja Wegener


Katja Wegener ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des Wellness- und Beauty-Magazins WellSpa-Portal. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstreatments, Beauty, Genuss und Reise.

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