Mit dem Fahrrad durch Hamburg

Wellness-Bummler im Beachclub in Harburg

An einem der letzten schönen Sonnentage im August haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, eine Fahrradtour durch die wunderschöne Hansestadt Hamburg zu unternehmen. Bereits morgens um 8 Uhr war es schon sonnig und warm an diesem Samstag. Da wir nicht direkt in Hamburg wohnen, hieß es nun – mit dem Fahrrad via öffentlicher Verkehrsmittel nach Hamburg – da eine meiner Patinnen täglich nach Hamburg zur Arbeit pendelt, konnten wir am Wochenende gleich mit mehreren Personen das Ticket nutzen und mußten nur für die Fahrräder in Bus & Bahn nachlösen. Wir fuhren aus Richtung Süden per Metronom in Richtung Hamburg und stiegen am Bahnhof Harburg aus. Unsere Route sollte durch Teile von Harburg führen und dann über Wilhelmsburg und Veddel in die neue Hafencity und Speicherstadt und dann am Wasser rüber nach Blankenese. Gesagt getan…

Quer durch den Harburger Hafen

Wir radelten also durch das ehemalige Hafengebiet von Harburg. Hier hatte sich in den letzten Jahren viel verändert. Viele junge Unternehmen haben hier ihr Büro eröffnet, es entstehen viele neue Business-Gebäude, Restaurants, Cafe’s, auch schon mal ein Hotel und zu unserer großen Freude sogar ein Beachclub, direkt im Harburger Binnenhafen. Hier hätten wir den tatsächlich nicht erwartet… den mußten wir natürlich gleich mal testen.

Wellness-Bummler im Beachclub Harburg

Wellness-Bummler im Beachclub Harburg

Wir waren noch etwas früh dran, doch das Personal wuselte schon über die Sandflächen und baute die Tresen auf, so durften auch wir schon Platz nehmen und den Beachclub quasi als VIP-Gast genießen – mit einem Lemon-Bier macht das natürlich gleich doppelt so viel Spaß. Wir lümmelten in den Liegestühen und beobachteten die vorbeiziehenden Ruderer. Ein gemütlicher Fleck, doch wir hatten auf unserer Tour doch erst knappe 10 Kilometer erradelt, da lag noch einiges an diesem Tag vor uns, bevor wir überhaupt auf der anderen Seite der Elbe in Hamburg ankommen würden.

Wellness-Bummler chillt im Beachclub

Wellness-Bummler chillt im Beachclub

Vom Beachclub ging es dann rüber zur Brücke des 17. Juni – nur ein paar Minuten mit dem Rad. Von hier aus konnten wir auch gut noch einmal den Ausblick auf den Hafen genießen. Direkt neben der Brücke des 17. Juni (die über die Süderelbe führt) ist übrigens die Europabrücke (für Autos), denn neben uns führte die Harburger Umgehungsstraße (vielen auch als Wilhelmsburger Reichsstraße bekannt) vorbei, die wir wirklich schon mehrfach mit dem Auto befahren hatten.

Brücke des 17. Juni in Harburg

Brücke des 17. Juni in Harburg

Auf der anderen Seite der Brücke (lange Zeit war diese Brücke tatsächlich die einzige Fuß-Verbindung zwischen Hamburg und Harburg – aber das ist natürlich schon mehrere hundert Jahre her) begann dann der Stadtteil Wilhelmsburg. Unser Weg führte uns an einer aktuell bekannten Grünanlage vorbei der Gartenschau. Über uns die Schwebebahn und wirklich wahnsinnig viele Leute wuselten rund um das Gelände. Es war verführerisch anzuhalten und auch einen Blick auf die Anlage zu werfen, doch heute war unser Ziel ja ein anderes… denn selbst die Hafencity war noch ein ganzes Stück entfernt. Weiter durch Wilhelmsburg, an Schrebergartenanlagen vorbei (ja es gibt sie tatsächlich noch), quer durch den Stadtteil, da Samstag war düsten wir auch an Fußballplätzen vorbei – Eltern standen am Rand und jubelten ihren Sprößlingen zu… und das in einem Stadtteil, der doch wohl eigentlich sehr verrufen ist. Wir fühlten uns jedenfalls nicht unwohl…

Auf der Brücke des 17. Juni - auf dem Weg nach Hamburg Wilhelmsburg

Auf der Brücke des 17. Juni – auf dem Weg nach Hamburg Wilhelmsburg

Entlang der Elbe mit Ziel Hamburg Hafencity

Es ging wieder in Richtung Wasser, denn wir hatten uns etwas davon entfernt. Veddel war nicht mehr weit und so legten wir eine Mittagspause an der Elbe ein… es roch nach Meer, denn es war gerade Ebbe. Wir hatten uns für den heutigen Tag ein nettes Picknick zusammengestellt: Tomaten, Gurken, Brote mit Käse, Bananen, Pfirsich, Karotten, Paprika, Eier und dazu Wasser.

Mit Blick auf die Elbe, Möwen über unseren Köpfen und Meeresbrise in der Nase schmeckte es natürlich auch gleich noch mal so gut. Außerdem war nicht von der Hand zu weisen, dass wir wirklich Hunger hatten… Nur wenige Schritte von uns entfernt lag das IBA-Dock. Denn zeitgleich zur Gartenschau fand auch die Internationale Bauausstellung statt. Dazu wurden überall, auf der südlichen Elbseite „Gebäude der Zukunft“ zur Ausstellung aufgebaut. Es handelt sich dabei um ein schwimmendes Bürogebäude (gegenüber der Ballinstadt – Auswandermuseum). Unser Weg führte uns natürlich auch an einigen der IBA-Projekte vorbei, die zur IBA gehörten, z.B. das Haus der Projekte, dem Spreehafen u.v.m.

An der Elbe

An der Elbe – IBA-Dock

Unsere Fahrt ging weiter durch Veddel, über die Elbbrücken, erneut genossen wir diesen wunderschönen Hafenblick an diesem sonnigen Tag, vorbei an einer der bekanntesten und beliebtesten Fischbuden Hamburgs (welche von Aussen tatsächlich nicht einladend aussieht – aber immer sehr gut besucht ist… hier geht auch der Hamburger Fisch essen) und dann runter in Richtung Hafencity.

Blick auf die Hafencity von den Elbbrücken

Blick auf die Hafencity von den Elbbrücken

Auch die Hafencity wächst stetig. Seit kurzem ist die neue U-Bahn fertig, doch überall sind noch freie Flächen zu erblicken, die aber nach und nach bebaut werden. Wer regelmässig in die Hafencity fährt, der wird feststellen, dass plötzlich neue Gebäude dort stehen, wo doch letztes Mal noch eine große Sandfläche war und das plötzlich eine Straße nicht mehr existiert aber dafür gleich drei neue Straßen entstanden sind, die irgendwie letztes Mal noch nicht da waren.

Blick in das Lichtspektakel zur klassischen Musik in der U4

Blick in das Lichtspektakel zur klassischen Musik in der U4

Mit dem Fahrrad ging es also am Wasser entlang – unser Ziel eine der neuen U-Bahn-Stationen der U4. Hier gibt es nämlich immer zur vollen Stunde ein kleines Highlight. Die Haltestelle Universität – die besagte Uni ist übrigens noch nicht fertig und diese Haltestelle wird auch erst seit ganz kuzer Zeit angefahren. Aber zurück zum Highlight. Über den Bahnsteig erstrahlen 12 Lichtcontainer. Immer zur vollen Stunde (zwischen 11 und 18 Uhr) wechseln sie mehrmals die Farbe passend zu klassischer Musik. Wir waren übrigens nicht die einzigen Besucher, bewaffnet mit einer Kamera, die das Spektakel festgehalten haben. 🙂

Wellness-Bummler in der U4 Universität (aktuelle Endstation der U4)

Wellness-Bummler in der U4 Universität (aktuelle Endstation der U4)

Wir haben natürlich noch mehr auf unserer Fahrradtour durch Hamburg erlebt, weitere Eindrücke und Erlebnisse berichte ich euch in den nächsten Tagen in meinem zweiten Bericht (Mit dem Fahrrad durch Hamburg – Teil 2) über die tolle Hansestadt per Radl.

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Weitere Erkundgungstouren mit dem Wellness-Bummler auf dem Fahrrad:

Hier schreibt Tanja Klindworth


Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

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