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Mein perfekter Kurzurlaub auf Fuerteventura

Mein perfekter Kurzurlaub auf Fuerteventura
So viel Atem. So viel Freiheit. So viel Entspannung. So viel von allem – und dabei doch so reduziert und geerdet. Herzlich willkommen auf Fuerteventura – der ältesten und zweitgrößten der kanarischen Inseln. An einem Ort, von dem manche sagen, es sei ein langweiliger Felshaufen im Meer. Ich empfinde es ganz anders. Komm: Ich zeig Dir, was mir so gefällt an dieser Insel.

Erdmännchen zum Anfassen auf Fuerteventura. Die Kanarische Insel kann auch richtig süß. Eine Reise lohnt sich in jeem Fall. Fuerteventura bietet Entspannung für jeden
Erdmännchen zum Anfassen auf Fuerteventura

Erdmännchen zum Anfassen

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Das Allererste, was mir da in den Sinn kommt, sind putzige kleine Tierchen. Denn: Wer sich auf eine Wanderung durch die vulkanische Bergwelt der Insel macht, der wird die Natur eben nicht nur in Gestalt des felsigen Farbenspiels der Landschaft erleben, sondern auch in Gestalt afrikanischer Erdmännchen. Die kleinen Nager freuen sich über die Gesellschaft der Wanderer – zumindest dann, wenn jene Wanderer leckere Nüsse als Mitbringsel dabeihaben… Tatsache, selbst ausprobiert: Die Nager fressen aus der Hand. Wer bei diesem Anblick nicht lächelt, muss ein furchtbarer Griesgram sein – oder furchtbar gestresst. Was mich angeht: Ich lächle – und marschiere nach der Nagerfütterung weiter für das nächste Naturschauspiel: einen Blick in einen Vulkankrater.

Surferparadies Fuerteventura. Der Norden der kanarischen Insel eignet sich perfekt für Wellensurfer. Corralejo, hier gibt es wirklich spanische Momente, Wind und Wellen
On the way 🙂 Surferparadies Fuerteventura, doch nur im Norden klappt es richtig

Das Paradies der Surfer

Viele Gäste der Insel sind allerdings nicht wegen des Marschierens und wegen des Blicks von oben da, sondern wegen des Wassersports. Denn: Mit seiner Brandung ist Fuerteventura perfekt zum Surfen – diese Insel gilt insbesondere mit dem Ort Corralejo im Norden als einer der besten Surf-Spots weltweit. Das wiederum sorgt für ein ganz bestimmtes Flair, denn die Surfer bringen ihre eigene Lebensart mit. Ganz entspannt, ganz gelassen, gleichzeitig spielerisch und respektvoll im Verhältnis zur Natur. Schön, das zu erleben. Ich muss ja nicht gleich selber zur Surferin werden – das würde nämlich eine deutliche Menge an Salzwasser bedeuten, die ich schlucken würde, wenn ich vom Brett purzle…gewagt habe ich es trotzdem beim Planetsurfcamp Fuerteventura.

Sonne, Sand und Meer. Fuerteventura bietet für jeden Urlaub das passende. Auszeit mit Genuss am Beach der spanischen kanaren Insel
Strandblick, wie es sich für eine echte kanarische Insel gehört

Mit Vollgas über die Sandpisten

Ich weiß ja nicht, ob auch das als Sportart gilt – jedenfalls fällt mir eine ganz andere Beschäftigung auf Fuerteventura ein, die einen Heidenspaß macht: Strandbuggy fahren! Ich hab das im Süden der Insel ausprobiert und kann Euch nur sagen: großartig! Da sitze ich in meinem offenen gelben Flitzer, lasse den Motor aufheulen und heize über die sandigen Pisten. Einfach eine Riesen-Gaudi, auch wenn man hinterher komplett verstaubt ist. Die Alternative, die ich unfreiwilligerweise ausprobiert habe: Statt Staub geht auch Schlamm, wenn man einen Baustellen-Lkw vor sich hat, dessen Fahrer mit Freude Wasser auf der Straße verteilt. So oder so: Am Ende habe ich mindestens genauso viel gegrinst wie der Trucker. Der Wind im Haar, die Geschwindigkeit, das unmittelbare Erleben: toll!

Genusswandern an den Dünen

Wobei der sandige Untergrund natürlich nicht bloß für diese ganz speziellen Autofahrten taugt. Ich denke da auch an spektakuläre Strände. Hier mag ich liegen, hier mag ich sitzen und schauen, hier mag ich Sandburgen bauen. Für einen Aha-Effekt sorgen die unterschiedlichen Farben, denn den Sand gibt’s auf Fuerteventura nicht bloß in Brauntönen, sondern auch in Schwarz. Wenn dann auch noch weiße Felsen draus hervorragen, dann bleibt mein Blick automatisch hängen – und ich bin fasziniert. Wenn’s dann noch ein bissl mehr Sand sein darf… Dann empfiehlt sich doch wieder ein wenig körperliche Bewegung. Wie wär’s zu Beispiel mit einem Spaziergang auf der Halbinsel Jandia im Süden? Die riesigen Sandddünen sind beeindruckend, majestätisch – und wie ein Fluss immer ein wenig in Bewegung. Wieder ein Naturschauspiel der besonderen Art, das diese Insel zu bieten hat. Schön ist dabei: Wer diese Eindrücke genießt, kommt sich nie wie im Massentourismus vor. Die Insel ist weitläufig, die Menschen verteilen sich. So wirken auch die langen Strände gefühlt fast menschenleer. Das trägt sehr zur Entspannung bei.

Wem das alles noch zu wenig Weite ist, der kann auch einen perfekten Kurzurlaub auf Lanzarote erleben. Die Nachbarinsel ist keine 30 Minuten mit dem Schiff von Corralejo aus entfernt.

Die Vielfalt erleben

Aus der weiten Landschaft ergibt sich ein nach meiner Erfahrung wichtiger Tipp. Ich finde, für Fuerteventura-Touristen lohnt sich auf alle Fälle ein Mietwagen. Die Insel ist groß und vielfältig – und wer diese Vielfalt wirklich erleben möchte, der sollte mobil sein. Und je nach Anbieter, beispielsweise Alltours, wird das Budget auch nicht über Gebühr beansprucht.

Alte Gemäuer findet man viele auf Fuerteventura. Die Kanaren Insel, die zu Spanien gehört hat einiges an Windmühlen zu bieten. Mehr oder weniger funktionstüchtig.
Fuerteventura, einfach schön mit seinen alten Windmühlen

Bodenständig & lecker: kanarische Kartoffeln

In meinem Erleben gehört aber nicht nur das Fahren, Schauen und Erleben zu Fuerteventura, sondern – ganz wichtig – auch das Schmecken! Ich denke da an die Kanarischen Kartoffeln. Ein Klassiker dieser Inseln, ganz bodenständig und ebenso lecker. Lang in Salzwasser gekocht und dann abgedampft – so entsteht eine feine Salzkruste auf den Kartoffeln: Daran habe ich viel Freude. Und nach dem Essen neue Energie für die nächste Entdeckungstour auf dieser spannenden Insel. Fuerte, fabelhaft!

Dann lassen sich auch meine ganz persönlichen 5 Tops und 1 Flop für chillige Urlaubsmomente auf Fuerteventura genießen 🙂

Dieser Artikel wurde finanziell unterstützt von Alltours.


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Erschienen in: Europa, Spanien

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Katja Wegener

Hier schreibt Katja Wegener

Katja Wegener ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des Wellness- und Beauty-Magazins WellSpa-Portal. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstreatments, Beauty, Genuss und Reise.

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