Wellness Bummler

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Flughafen Luxemburg für den Wellness-Bummler

Der Wellness-Bummler im Luxemburger Schokoladenhimmel – Teil 1

Luxemburg, Flughafen und der Wellness-Bummler
Luxemburg, Flughafen und der Wellness-Bummler

Endlich hab ich es geschafft. Ich war im siebten Schokoladenhimmel und habe geschlemmt, was meine Nähte bereit waren aufzunehmen. Aber ich erzähle lieber der Reihe nach.

An einem eisigen Sonntag packte meine Taschenpatin mich voll mit Fotoapparat, Reisepässen, Warnwesten für Kinder und kleinen Snacks und mummelte mich in einem kuscheligen Schal. Ich war total verwundert und fragte, was sie vorhätte, aber sie schwieg und lächelte nur: „Lass Dich einfach überraschen!“ meinte sie noch und trug mich zum Auto, wo die gesamte Familie schon wartete. Ich durfte direkt vorne Platz nehmen und schon begann die Autofahrt durch die verschneite Eifel.

Wir fuhren über die Grenze nach Luxemburg und das erklärte auch die Reisepässe und Sicherheitswesten für die Kinder, denn in Luxemburg gelten strengere Regeln als in Deutschland. Nach einer kleinen Ewigkeit fuhren wir auf eine riesige Brücke zu, die sich als Teil einer 2.5km langen Start- und Landebahn entpuppte und schon sah ich auch schon das erste Hinweisschild zum hochmodernen Luxemburger Flughafen.

Ich habe ja schon viele Flughäfen gesehen, aber dieser hier ist etwas Besonderes. Gut strukturiert, ohne Irrgärten von langen Gängen und sehr sauber, wie ich feststellen durfte. Wir suchten uns einen Parkplatz in der Tiefgarage und machten uns auf dem Weg zum Terminalgebäude. Auch hier alles noch relativ neu. Mit dem Aufzug fuhren wir dann in die erste Etage und suchten uns einen Platz im Restaurant mit Aussicht auf das Flugfeld. Leider waren alle Plätze besetzt, aber eine ältere Dame machte uns verständlich, dass wir ihren Platz haben dürften, damit die Kinder direkt am Fenster Platz hatten.

Geschäftiges Treiben und viel Qualm auf dem Flugfeld

Luxemburg, Flughafen und der Wellness-Bummler
Dampf auf dem Flughafen

Wir konnten eine kleine Maschine beobachten, die für den Start vorbereitet wurde. Ein großer Tankwagen fuhr heran und befestigte eine lange Schnur an einem der Tragflächen. Sah komisch aus, da es nirgends zu enden schien. „Das Flugzeug wird her geerdet, damit sich beim Betanken der Maschine keine elektrischen Ladungen bilden und die Kerosindämpfe entzünden können.“ erfuhr ich durch meine Taschenpatin. Kurze Zeit später fing es an einer anderen Maschine zu qualmen an. Zuerst waren wir erschrocken, denn die Maschine war vollkommen in eine Dampfwolke gehüllt, ich dachte schon, sie brennt. Das war der Enteisungsvorgang, wie man mir dann erklärte. Die Enteisung ist wichtig für die Sicherheit der Maschine und der Passagiere. Mit Eis auf Rumpf und Tragflächen ist die Maschine manövrierunfähig, da das Eis die Seiten- und Höhenruder, sowie die Triebwerke blockieren und beschädigen kann.

Nach der Enteisung, muss die Maschine innerhalb von 20 Minuten starten, da sich sonst neues Eis bilden und den Flugstart verzögern würde. Schon gingen die Passagiere an Bord und das Flugzeug wurde beladen. Nicht nur mit dem Gepäck der Passagiere, sondern auch mit Nahrungsmitteln und Getränken. Dann wurde es von einem Miniwagen rückwärts aus der Parkposition gezogen und rollte die Landebahn entlang, wo es kurze Zeit später dann starten konnte.

An einer anderen Stelle wurden Triebwerke einer Propellermaschine auf Funktionstüchtigkeit getestet. Zum Schluss konnten wir noch ein riesiges Frachtflugzeug aus China bei der Landung beobachten. Majestätisch rollte es über das gesamte Flugfeld zum Frachtterminal. Was es wohl tolles geladen hatte? Vielleicht Schokolade? Ich sterbe ja bekanntlich dafür 🙂

Ich muss feststellen, dass viele Menschen dafür verantwortlich sind, um Fluggästen einen angenehmen und sicheren Flug zu ermöglichen. Ich konnte ja nur einen kleinen Teil der Personen beobachten aber ich bin sicher, dass viele Tausend Menschen täglich nur mit dem Wohlergehen der Passagiere beschäftigt sind. An dieser Stelle mal einen riesigen Dank an alle stillen Helfer im Hintergrund. Ohne Euch wären Flüge in die Welt nicht möglich. Würde es euch nicht geben, gäbe es weniger in den Regalen der Geschäfte zu kaufen, würden Firmen nicht arbeiten können und das Leben, wie wir es kennen nicht so angenehm sein.

Aus rechtlichen Gründen durfte ich keine Bilder im Flughafen machen, aber auf der Webseite des Luxemburger Flughafens gibt es einen tollen virtuellen Rundgang, den ihr unbedingt ansehen solltet.

Luxemburg Stadt und seine Kasematten
Freier Blick auf Luxemburg

Und vor allem wäre mein nächstes Ziel vermutlich gar nicht da, wenn es keine Flugzeuge, Piloten, Fluglotsen und Flughafenarbeiter und viele andere Personen geben würde. Auf zum nächsten Ziel in die Stadt Luxemburg im Großherzogtum in Luxemburg und in den siebten Schokoladenhimmel.

Wellness-Bummler Stationen einer tollen Deutschlandreise…

Erschienen in: Europa, Luxemburg

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Taschenpate

Beitrag eines Taschenpaten

Reisefreudiger Taschenpate berichtet von seinen gemeinsamen Urlaubserlebnissen mit dem Wellness-Bummler.

Wir bedanken uns für die Patenschaft und Reisebegleitung bei Nicola.

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Kommentare

Nicola am 14. Januar 2013 um 18:12 Uhr

Kommt ja ganz schön rum der kleine Kerl. Da kann man fast neidisch werden 🙁