Hamburg: 7 Dinge die du dort gemacht haben solltest!

Blick auf die Landungsbrücken in Hamburg

Es gibt so Städte, da kennen wir uns besonders gut aus, da wir dort einfach viel unterwegs sind. Hamburg gehört auf alle Fälle dazu – schon alleine, weil Hamburg die Nord-Home-Base vom Wellness-Bummler ist. Doch was sollte man in Hamburg tun, wenn man nur einen Tag dort verbringt oder vielleicht sogar nur ein paar Stunden zur Verfügung stehen?

Hamburg das Tor zur Welt

Wir haben für euch eine ultimative Top-Liste zusammengefasst, was man so in Hamburg erleben und sehen sollte, wenn man nur wenig Zeit hat. Darunter findet ihr natürlich ein paar Sehenswürdigkeiten aber auch so richtig Hamburgomässige Klischee’s fürs maritime Feeling. Let’s go…

Blick bis zum Michel in der Speicherstadt/Hafencity

Blick bis zum Michel in der Speicherstadt/Hafencity

1. Hafenrundfahrt – Kapitän nimm mich mit auf die Reise…

Also wer in Hamburg zu Gast ist, der muß auch auf das Wasser. Das ist die oberste Regel. Am besten geht das, von den Landungsbrücken. Von hier aus gehen sämtliche Hafenrundfahrten, Elberundfahrten und Speicherstadt-Turns ab. Ihr müßt dann selber nur noch entscheiden, welche Hafenrundfahrt für euch die richtige ist. Und dann lasst euch vom Seemarnsgarn und Hamburger Schnack der Barkassen-Kapitäne von Hamburg verzaubern.

Buntes Treiben im Hamburger Hafen

Auf zur Hafenrundfahrt im Hamburger Hafen

 2. Kulinarik: Fischbrötchen an den Landungsbrücken

Der schnelle Snack in Hamburg heißt nicht Hamburger, sondern Fischbrötchen. Nach der Fahrt mit der Barkasse könnt ihr den gleich genießen. An den Landungsbrücken. So ein Fischbrötchen kostet ihr rund 3.- Euro bis 4.- Euro. Wer mutig ist, der wählt die Variante mit dem Bismark-Hering (für echte Hamburger und Hanseaten natürlich ein MUSS). Wer sich noch nicht so richtig traut, weicht auf die Fischfrikadelle aus. Das aber bitte später nicht erwähnen, sondern im Reisebericht nur auf das „Fischbrötchen“ hinweisen. 😉

3. Spaziergang durch die Speicherstadt

Wer in Hamburg ist, der sollte auch einen entspannten Streifzug durch die Speicherstadt antreten und dabei auch einen Blick auf den neusten Hamburger Stadtteil „Hafen City“ werfen. Es ist sehr beeindruckend, wie hier ein wirklich komplett neuer Stadtteil entsteht. Mitten am Wasser… mit entspannten Läden und nicht zu vergessen der „never ending story“ – der Elbphilharmonie. Was meint ihr, zu wann wird dieses beeindruckende Gebäude fertig und eröffnet. Gebt gern unter unserem Post hier einen Tipp ab.

Unterwegs in Speicherstadt und Hafencity

Unterwegs in Speicherstadt und Hafencity

4. Underwaterlove – Ein Spaziergang unter der Elbe

Toll ist es auch einen Spaziergang durch den Alten Elbtunnel zu unternehmen. Der Eingang zum Elbtunnel, um auf die andere Elbseite zu gelangen, befindet sich neben den Elbbrücken. Auf der anderen Elbseite kann man dann den Blick auf die Elbbrücken genießen oder einen kleinen Spaziergang unternehmen um beispielsweise vor den Muscial-Theatern zu stehen. Hinunter in den Alten Elbtunnel geht es per Treppe, Personenfahrstuhl oder Autofahrstuhl… ja richtig, auch mit dem Auto darf man immer noch durch den Alten Elbtunnel fahren. Im Untergrund herrscht sogar immer ein reges Treiben von Fußgängern, Fahrradfahrern und Autos.

Blick auf die Landungsbrücken in Hamburg

Blick auf die Landungsbrücken in Hamburg

5. Ein Sekt an der Alsterperle

Einer unserer Lieblingsplätze im Sommer ist auch die Alsterperle an der Aussenalster. Hier kann man auch die Füße in der Alster baumeln lassen. Gechillt einen Sekt oder auch einfach eine Tasse Kaffee trinken und den Tag genießen. Richtige Sitzplätze gibt es nicht wirklich… man setzt sich einfach auf den Rasen oder die Alsterkante und genießt den Blick rüber zur Innenstadt.

6. Ein Alster am Elbstrand

In Berlin ist es die Berliner Weiße, in Bayern eine Mass Bier und in Hamburg trinkt ihr bitte ein Alster. Und das am besten am Elbstrand mit Blick auf die Elbe und vorbeiziehende Pötte. Naja oder wahlweise auch eben an der Alster… 😉 Falls ihr euch aber für den Elbstrand entscheidet, dann findet ihr den in Richtung Blankenese. Dort am Strand ist auch der älteste Beachclub Hamburgs (da gab es so etwas offiziell noch gar nicht) die Strandperle.

Der Elbstrand

Der Elbstrand

7. Verlaufen im Treppenviertel

Ganz nahe beim Elbstrand befindet sich auch das Treppenviertel von Blankenese. Hier sind die Wohnhäuser praktisch in einen kleinen Berg gebaut. Erreichbar sind die meisten Häuser nur über Treppen und schmale Wege. Die Häuser sind ganz unterschiedlich teilweise mit Fachwerk, teilweise mit Reetdach, kleine verspielte Gärten, wunderschön bewachsene Wege und Pfade und Treppen, Treppen, Treppen… Immer wieder laden kleine, neue Abzweiger zu einem anderen Weg ein. Fast könnte man sich hier verlaufen… fast… denn immer wieder wird der Blick, zwischen den Häuschen, auf Elbe und Strand frei gegeben, so dass man nicht wirklich die Orientierung verliert.

Durch das Treppenviertel in Blankenese streifen

Durch das Treppenviertel in Blankenese streifen

Hamburg: Spontan gefragt…

Was empfehlen wohl andere echte Hamburger? Was sollte man sich in Hamburg, auch mit einem nur kurzen Zeitfenster unbedingt anschauen oder aber erleben? Spontan gefragt haben wir echte Hamburger, nach ihren persönlichen „Hamburg auf die Schnelle Tipps“. Und das sind die Antworten…

Die spontane Antwort von Lifestyle-Bloggerin Verena: „Auf jeden Fall sollte man an den Hafen fahren. Wenn genug Zeit ist eine Hafenrundfahrt machen. Danach kann man schön durch die Speicherstadt bummeln und von dort aus in die Innenstadt fahren oder laufen, wo man unbedingt das Rathaus sehen und unter den Alsterarkaden umherlaufen sollte. Und von da aus ist es ja auch nicht weit zur Binnenalster. Um es nicht zu stressig zu zu machen, würde ich dann empfehlen, ganz gemütlich durch die Innenstadt zu flanieren oder die U3 zu nehmen und in die Schanze zu fahren – genügend Kaffee und auch Shoppingmöglichkeiten gibts bei beiden Optionen. 🙂 Und wenn dann noch Zeit ist: bei schönem Wetter einen Drink im Strand Pauli, bei schlechtem im Clouds (mit Ausblick) oder im Le Lion für tolle Cocktails. :-)“

Wahl-Hamburgerin Birgitt (sie war auch schon mal Wellness-Bummler-Patin) hat uns auch eine spontane Antwort gegeben: „Hafencity und 2o UpBar im Empire Riverside Hotel mit Blick über die Stadt. Und eine Kleinigkeit essen in der Oberhafenkantine (nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt).“

Am Kreuzfahrtterminal

Am Kreuzfahrtterminal

Was du über Hamburg wissen solltest!

Und wer sich auf eine Reise nach Hamburg begibt, der sollte natürlich auch noch ein paar wissenswerte Dinge über die wunderschöne Hansestadt im Gepäck haben. Wie diese – 10 interessanten Fakten – hier beispielsweise:

So, nun seid ihr gerüstet für einen Besuch in der schönsten Hafenstadt auf der ganzen Welt. 😉

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Rückblick auf weitere Hamburger Abenteuer und Erlebnisse:

 

Hier schreibt Tanja Klindworth


Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

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Kommentare
  1. Sabine aka @kurzundknapp sagt:

    Schöner Bericht, der mir als Hamburgerin sehr gefällt. Wer nun Interesse hat, mehr über Hamburgs Brücken zu erfahren, der kann gern auf meinem Blog http://www.hamburgsbruecken.de vorbeischauen, auf dem ich jetzt wöchentlich montags (bis zum März täglich) eine andere Brücke aus Hamburg vorstelle. Über 505 Brücken haben sich schon angesammelt – für jeden ist also etwas dabei.

    Viele Grüße
    Sabine

  2. Tanja Klindworth sagt:

    Liebe Sabine, das ist ja auch mal eine tolle Idee. Bei rund 2.500 Brücken hast du da aber noch ein paar Berichte/Brücken vor dir. 🙂

  3. Charis sagt:

    Jetzt war ich als alpenliebende Hamburgerin ja mal neugierig, wie andere die Stadt sehen. Mich selber zieht es ja immer in die Berge, wie man auf meinem Blog Wohlgeraten Tagebuch schnell merkt.
    Und natürlich habe ich ein paar Tipps für die Stadt parat, vorzugsweise da, wo Ihr Euren Stadtrundgang ohnehin begonnen habt.

    Wenn man sich bereits in der Nähe der Landungsbrücken befindet, sollte man unbedingt durch das Portugiesenviertel bummeln. Hier befanden sich noch bis vor wenigen Jahren echte Seemannsheime! Heute frühstückt man hier toll oder isst z.B. Ecke Reimarus/Rambachstr. köstliche portugiesische Hähnchen. Bei meinem Lieblingsportugiesen steht die Mama mit am Herd! Die Preise sind fair.
    Ein Stück hinauf erreicht man dann den Hamburger Michel, den man unbedingt besteigen sollte. Die Sicht auf die Stadt ist großartig!
    Direkt dahinter liegen die Krameramtsstuben. Ein ganz altes Stück Hamburg. Unbedingt die kleine Wohnung, die als Museum erhalten wurde besichtigen!
    Wenn jetzt der Kaffeedurst kommt, empfehle ich das Café Johanna.

    Hm. Und wenn ich jetzt in den anderen Stadtteilen weitermache, dann reichen für einen Besuch keine drei Tage :)) Für Hamburg braucht man viel Zeit!
    Liebe Grüße! Charis

  4. Anke sagt:

    Danke für die tollen Tipps!

  5. Tanja Klindworth sagt:

    @Anke: Berichte mal, was du alles geschafft hast. 🙂

    Liebe Grüße
    Tanja

  6. Tanja Klindworth sagt:

    @Charis: Recht hast du… ich lebe ja eigentlich schon fast immer im Norden und entdecke imme wieder was Neues… 😉

    Liebe Grüße,
    Tanja