Mit dem Drahtesel durch die Hansestadt Bremen

Mit dem Fahrrad durch die Überseestadt

Vor einiger Zeit war ich für einen Kurztrip in der schönen, alten Hansestadt Bremen unterwegs. Es ging zu Lande, zu Wasser und sogar irgenwie in der Luft. Genau davon möchte ich euch in diesem letzten Bericht über meine Tour durch die Stadt berichten.

Start der Fahrradtour durch Bremen am Hauptbahnhof

An unserem ersten Tag erkundeten wir die Stadt zu Fuß und auch auf ein Schiff hat es uns verschlagen, um auf die andere Weserseite zu gelangen. Von unserem Hotel in Bremen – dem Prizeotel – läßt sich nämlich wirklich alles gut und entspannt (auch ohne Auto) erreichen.

Stärkung für die Tour durch die Stadt der Bremer Stadtmusikanten

Stärkung für die Tour durch die Stadt der Bremer Stadtmusikanten

Unsere Fahrradtour sollte dann auch am Hauptbahnhof starten. Zum Fahrradverleih sind es vom Hotel zu Fuß nur gut 5 Minuten. Dazu einfach durch den Hauptbahnhof gehen und dann rechts halten, dann sieht man ihn schon. Die Leihgebühr beträgt aktuell 9,50 Euro für ein Fahrrad (für den ganzen Tag). Für die Abholung sollte man etwas Zeit einplanen. Bis das richtige Fahrrad für uns gefunden wurde, alle Unterlagen unterschrieben waren und auch alle Infos erfolgt sind, hat es gut 30 Minuten gedauert.

Rechts vom Museum und vom Hautpbahnhof in Bremen befindet sich der Fahrradverleih

Rechts vom Übersee-Museum und vom Hautpbahnhof in Bremen befindet sich der Fahrradverleih

Doch dann ging es los… unsere Fahrradtour durch Bremen…

Überseestadt – ein neuer Stadtteil entsteht

Vom Hauptbahnhof führte uns der Weg in die Überseestadt. Hier entsteht tatsächlich – ähnlich wie in Hamburg mit der Hafencity – ein ganz neuer Stadtteil. Die Achitektur ist sehr modern, doch auch alte Speicher sind zu entdecken. Es gibt neben Bürogebäuden und Wohneinheiten auch ein gastronomisches Angebot. Es ist sehr interessant mit dem Fahrrad am Fluß und durch die Straßen entlang zu düsen und dabei zu entdecken, wie ein Teil des Quartiers bereits fertig gestellt ist und an anderen Stellen noch das Baustellenleben tobt – um neue Häuser, Bauwerke und auch Grünanlagen zu erstellen. Tatsächlich soll die Überseestadt nach Fertigstellung – dreimal so groß sein, wie die Hafencity in Hamburg. Umso spannender ist daher die Tour durch diesen Stadtteil um zu sehen, wie ein solches Vorhaben nach und nach entsteht.

Mit dem Fahrrad durch die Überseestadt

Mit dem Fahrrad durch die Überseestadt

Eindrücke aus der Überseestadt

Eindrücke aus der Überseestadt

Ein neuer spannender Stadtteil entsteht

Fahrradtour durch Bremen – Überseestadt: Ein neuer spannender Stadtteil entsteht

Bremen von oben aus dem Fallturm

Unser nächstes Ziel war dann der Fallturm an der Universität in Bremen. Ein echtes Highlight unserer Tour. Unser Weg dahin führte direkt durch den Bürgerpark von Bremen – das grüne Herz der Hansestadt. Schon von Weitem ist der Fallturm zu sehen – denn er ist immerhin 146 Meter hoch.

Der Weg führt uns durch den Bürgerpark

Der Weg führt uns durch den Bürgerpark

In der 110 Meter langen Röhre des Fallturms werden Experimente in Schwerelosigkeit durchgeführt. Damit ist der Fallturm in Bremen eine weltweit einmalige Forschungseinrichtung und tatsächlich eine wichtige Forschungsloction für die Luft- und Raumfahrtforschung.

Der Fallturm ist schon von Weitem zu sehen

Der Fallturm ist schon von Weitem zu sehen

Von der Spitze des Fallturms hat man übrigens einen spektakulären Blick über die Hansestadt. Den durften wir auch tatsächlich, bei strahlendem Sonnenschein, genießen.

Blick aus der Spitze des Fallturms

Blick aus der Spitze des Fallturms

 

In der Spitze des Fallturms

In der Spitze des Fallturms

 

Wie funktioniert das eigentlich mit der Schwerelosigkeit? Holger Oelze (rechts im Bild) vom Fallturm erklärt es Reiseblogger Wolfgang und Matthias

Wie funktioniert das eigentlich mit der Schwerelosigkeit? Holger Oelze (rechts im Bild) vom Fallturm erklärt es Reiseblogger Wolfgang von wolfgangs-reiseblog.de (in der Mitte) und Matthias vom reisereiser.de (links im Bild)

Wer auf der Suche nach einer aussergewöhnlichen Eventlocation ist, kann auch die Räumlichkeiten in der Spitze für eine Veranstaltung nutzen. Die Kapazität für diese exklusive Location reicht für rund 15 Personen – preislich beginnt es ab rund 400.- Euro. Doch der Wow-Faktor der Teilnehmer und Event-Gäste ist einem hier auf alle Fälle sicher… Auf Wunsch kann das Ganze natürlich auch mit einer Führung durch den Fallturm (wie wir sie erleben durften) und einem kleinen Blick hinter die Kulissen kombiniert werden.

Sogar einen Tagungsraum gibt es in der Spitze des Fallturms

Sogar einen Tagungsraum mit kleiner Küchenzeile gibt es in der Spitze des Fallturms für exklusive Veranstaltungen und einem spektakulärem Ausblick

Mehr Informationen zu ZARM, zur Uni Bremen und zum Fallturm: HIER

Die Botanika – das „grüne“ Science Center von Bremen

Unsere Fahrradtour durch Bremen ging weiter zur Botanika. Um dahin zu gelangen führt ein Teil des Weges durch den landschaftlich wunderschönen Rhododendronpark. Der ist insgesamt übrigens 46 Hektar groß und die Heimat von rund 550 Rhododendron-Arten. Im Park liegt dann auch die Botanika.

Die Bremer Rhododendron-Sammlung ist übrigens die zweitgrößte Sammlung der Welt

In der Botanika wartet auf 5.000 Quadratmetern nicht nur eine Pflanzenwelt, sondern auch eine Erlebnis-, Entdecker- und Experimentierzone, die wohl besonders Kinder sehr interessant finden.

Entdecker und Erlebniszonen in der Botanika

Entdecker und Erlebniszonen in der Botanika

Die 4 exotischen Gewächszonen sind in unterschiedlichen Glashäusern untergebracht. Hier wartet ein japanischer Garten (inklusive Koi-Fisch-Becken) auf die Besucher, doch auch eine fernöstliche Pflanzen- und Kulturwelt von Borneo bis hin zum Himalaya.

Tipp: Mit Aushändigung der Eintrittskarte gibt es dazu auch einen Teebeutel – schwarzer Tee, grüner Tee oder Früchtetee (wer mag, kann sich zusätzlich natürlich selber auch noch den einen oder anderen Lieblingsteebeutel einpacken) :-). Im Gewächshaus Borneo befindet sich dann ein kleines Teehaus. Dort kann man sich heißes Wasser ziehen, sich im Anschluß ein nettes Plätzchen suchen und dort ganz entspannt seinen Tee genießen.

Eindrücke der Botanika

Eindrücke der Botanika

 

Das kleine Teehaus im Haus "Borneo"

Das kleine Teehaus im Gewächshaus „Borneo“

 

Koi Fisch Becken im Japanischen Garten

Koi Fisch Becken im Japanischen Garten

Im Aussenbereich warten auch regionale Gewächse, Kräuter und Gemüsepfanzen und eine Art Streichelzoo mit Ziegen, Eseln, Enten und anderen Kleintieren. Hier haben wir auch aktuell die Tomatenausstellung mit 80 unterschiedlichen Tomatensorten (wer hätte gedacht, dass es da so eine Auswahl gibt) entdeckt.

Sonderausstellung "Tomaten"

Sonderausstellung „Tomaten“

Insgesamt kümmern sich 11 Mitarbeiter und 4 Gärtner um die pflanzlichen und tierischen Bewohner in der Botanika. So ganz nebenbei organisieren sie auch Führungen, Kindergeburtstage und übernehmen die Besucherbetreuung.

Tierisch neugierige Bewohner im Aussenbereich der Botanika

Tierisch neugierige Bewohner im Aussenbereich der Botanika

Auf dem Weg durch die Botanika

Auf dem Weg durch die Botanika

Nach dem Besuch in der Botanika gönnten wir uns noch Kaffee und Kuchen auf der Terrasse des Restaurants Bloom – genau neben der Botanika. Danach ging es dann mit dem Fahrrad zurück zum Hauptbahnhof. Insgesamt haben wir eine Tour von rund 25 Kilometern zurückgelegt. Eine wirklich sehr schöne und abwechselungsreiche Fahrradtour durch Bremen.

Vielen Dank an die Bremer Tourismuszentrale für die Einladung und die Organisation für diese Tour. Und ein besonderer Dank geht an Herrn Oelze für die Führung durch den Fallturm, die interessanten Informationen rund ums Thema Schwerelosigkeit und die Möglichkeit, tatsächlich einen Blick von der Spitze des Turms zu werfen.

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Weitere Erlebnisse des Wellness-Bummlers in Bremen:

Hier schreibt Tanja Klindworth


Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

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Kommentare
  1. Monika sagt:

    Hört sich prima an! Die Idee, eine Stadt mit dem Rad zu erkunden gefällt mir! Habe mir für das Frühjahr eh die eine oder andere Radtour vorgenommen … mal sehen, vielleicht ist Bremen ja auch dabei! LG u vielen Dank für die schönen Tipps!

  2. Tanja Klindworth sagt:

    Liebe Monika, eine Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden finde ich persönlich immer ganz besonders spannend. 🙂 Hamburg habe ich im letzten Jahr auch ausführlich mit dem Fahrrad erradelt… 🙂 Den Bericht dazu findest du auch hier bei mir im Blog. 🙂 Weitere Touren und Berichte folgen hier natürlich noch… 🙂