Zu Besuch im Lebkuchen Spa…

Lebkuchenherzen für alle Gelegenheiten

Lebkuchen kennen wir doch alle?! Dieses leckere Gebäck, welches wir z.B. als Lebkuchenherz auf dem Jahrmarkt finden oder aber zu Weihnachten an den Tannenbaum hängen und auch aus der Geschichte „Hänsel & Gretel“ kennen wir wohl alle das allseits beliebte und bekannte Lebkuchenhaus. Doch wie müssen wir uns denn nun einen Lebkuchen-Spa vorstellen?

Knusper, knusper, knäuschen wer relaxt in meinem Häuschen?

Eines schon einmal vorweg. Den Lebkuchen-Spa habe ich in Mariazell entdeckt. Nach dem ich vier Tage gepilgert bin, gönnte ich mir am Abreisetag noch einen Rundgang durch die Erlebzelterei Pirker um mehr über die Tradition des Lebkuchenbackens zu erfahren.

In der Lebkuchenbäckerei

In der Lebkuchenbäckerei in Mariazell

Lebkuchen wurde z.B. in früheren Zeiten von Pilgern als Wegzehrung genutzt, da der Lebkuchen lange haltbar und genießbar war. Er war einfach sättigend und praktisch. In der Lebzelterei Pirker wird der Honiglebkuchen bereits seit über 300 Jahren hergestellt. Die Rezepte zur Fertigung sind altüberliefert. Insgesamt arbeiten in der Lebzelterei übe 150 Personen. Und einigen von ihnen dürfen die Gäste quasi über die Schulter schauen.

Lebkuchen kosten

Lebkuchen kosten

Auf mehr als 2.000 Quadratmetern hat man die Chance, das traditionelle Handwerk des Lebkuchenbackens, hautnah zu erleben. Der Besucher hat darüber hinaus die Möglichkeit, verschiedenen Lebkuchen, Met und Lebkuchenschnäpse zu kosten. Unser Weg führte uns zur Schaubackstube um beim Ausrollen des Teiges bis hin zum Belegen und Verzieren direkt dabei zu sein.

Ein Modell von Mariazell - natürlich aus Lebkuchen

Ein Modell von Mariazell – natürlich aus Lebkuchen

Im Anschluß führte uns der Weg in eine Art kleines Lebkuchenmuseum. Hier stand z.B. ein Modell von Mariazell – aus Lebkuchen natürlich – und ein weihnachtliches Zimmer wurde auch präsentiert und natürlich durfte auch das berühmte Lebkuchenhaus der Hexe hier nicht fehlen, in verschiedenen Größen versteht sich.

Traditionelle Hexenhäuser

Traditionelle Hexenhäuser

Doch zur Lebkuchenmanufaktur gehört noch mehr. Nämlich eine Wachszieherei – in der wir viele interessante Informationen zum Kerzenziehen erhalten haben und als Highlight haben wir uns dann auch eine eigene Kerze aus Wachs gedreht.

Ich baue mir eine Kerze...

Ich baue mir eine Kerze…

Hab ich das nicht fein gemacht... ;-)

Hab ich das nicht fein gemacht… 😉

Vor der Wachszieherei befindet sich auch ein kleines Ladengeschäft, um die Produkte auch käuflich zu erwerben. Überall riecht es natürlich zuckersüß nach Lebkuchen, Honig, Met und anderen Leckereien. Schleckermäulchen fühlen sich hier sicherlich wie im Paradies oder noch besser, wie im Schlaraffenland.

Lebkuchenherzen für alle Gelegenheiten

Lebkuchenherzen für alle Gelegenheiten

Insgesamt werden in der Lebzelterei Pirker pro Jahr rund 70 Tonnen Honig verarbeitet und daraus entstehen dann pro Jahr rund 170 Tonnen Lebkuchen. Und wer nicht genug von sooooo viel Lebkuchen bekommen kann, der wirft zum Abschluss noch einen Blick in die kürzlich eröffnete Erlebzelterei. Hier können die Besucher direkt in die Produktionshallen luschern und zuschauen, wie Lebkuchenleckereien entstehen. Dazu geht man über verglaste Gänge oberhalb der Fertigungsräume, Tafeln verraten, was an welcher Stelle passiert und aufgestellte Bildschirme zeigen noch mehr zur Fertigung von Lebkuchen.

Erlebzelterei in Mariazell

Erlebzelterei in Mariazell

 

Zutaten um den Lebkuchen zu verzieren

Zutaten um den Lebkuchen zu verzieren

…und hier entdeckte ich dann auch den Lebkuchen-Spa! Eine Wellnessoase für das leckere Gebäck um abzukühlen, etwas rumzuliegen und um natürlich den ganzen Geschmack zu entfalten.

Der Lebkuchen-Spa

Der Lebkuchen-Spa

Die Besichtigung der Lebkuchenbäckerei und der Schaubackstube macht wirklich Spaß und zwar großen und ganz besonders kleinen Leuten. Kinderaugen beginnen wirklich zu leuchten, wenn sie das leckere Gebäck entdecken.

Für alle, denen jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft, kommen hier noch ein paar Infos:

Erkundungstour durch Mariazell

Mariazell hat aber natürlich noch mehr zu bieten. Wer in der Stadt ist, sollte unbedingt einen Blick auf und in die Basilika werfen und auch hinter die Kirche gehen um die wunderschöne Kerzengrotte zu erleben.

Basilika in Mariazell

Basilika in Mariazell

 

Eingang zur Kerzengrotte

Eingang zur Kerzengrotte

 

In der Kerzengrotte

In der Kerzengrotte

Die Basilika in Mariazell hat zwei Zentren – das sakrale der Gnadenkapelle und ein künstlerisches mit Hochaltar von Fischer von Erlachschen. Das Herzstück der Basilika ist eine spätromanische Statue der Gottesmutter mit Kind auf dem Arm.

Mariazell ist das Ziel für viele Pilger und Wallfahrer. Die Basilika ist täglich von 6 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Vor der Basilika befinden sich ein paar kleine Stände und Geschäfte und rund um die Basilika kleine Cafe’s, Restaurants, Bistros etc. Hier läßt es sich also gut aushalten. 🙂

Bahnhof Mariazell

Bahnhof Mariazell

 

Oli vom weltreiseforum - gleich steigen wir in die Mariazellerbahn ein

Oli vom weltreiseforum.com – gleich steigen wir in die Mariazellerbahn ein

 

Warten am Bahnhof in Mariazell

Warten am Bahnhof in Mariazell

Ein Tipp ist auch noch zum Abschluss die Fahrt mit der Mariazellerbahn „Himmelstreppe“. Es handelt sich hier um eine Schmalspurbahn. Sie fährt vom kleinen, niedlichen Bahnhof in Mariazell, durch sehenswerte Landschaften, bis nach St. Pölten. Die Fahrzeit beträgt rund 2 Stunden – für uns war es ein ganz besonderes Erlebnis, da sie noch einmal an vielen Orten vorbeidüste, die wir in den letzten Tagen auf dem Via Sacra erpilgerten.

“Ich bedanke mich bei Mostviertel-Tourismus für die Einladung zum #BloggerPilgern, für die tolle Planung und für diese bemerkenswerte Erfahrung. Weitere touristische Informationen zu Erlebzelterei: HIER und zu Mariazell: HIER.

___

Weitere Artikel zur Pilgerreise auf dem Via Sacra im Mostviertel:

 

Hier schreibt Tanja Klindworth


Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

Mehr von Tanja Klindworth

Kommentar schreiben

Datenschutzhinweise: Die Kommentarangaben werden an Auttomatic, USA (die WordPress Entwickler) zur Spamüberprüfung übermittelt und die E-Mail Adresse an den Dienst Gravatar (ebenfalls Auttomatic), um zu prüfen, ob die Kommentatoren dort ein Profilbild hinterlegt haben. Zu Details hierzu , sowie generell zur Verarbeitung Ihrer Daten und Widerrufsmöglichkeiten, verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung. Sie können gern Pseudonyme und anonyme Angaben hinterlassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.