Erkundungstour auf zwei Rädern durch Hamburg

Blick vom Wasser auf Hamburg

Kürzlich habe ich euch hier von meinem Ausflug in, um und durch Hamburg mit dem Fahrrad berichtet. Wir haben so viel erlebt, dass es nicht in einen Bericht passte und so sind kurzerhand gleich mal zweit daraus geworden. – Hier geht es noch einmal zu Bericht 1 „Mit dem Fahrrad von Harburg in die Speicherstadt von Hamburg„.

Wellness-Bummler im Beachclub in Harburg

Wellness-Bummler im Beachclub in Harburg

Mit dem Rad durch die Hamburger Hafencity und Speicherstadt

Mit dem Rad durch die neue Hafencity und Speicherstadt ist am Wochenende und wahrscheinlich bei einem solch super Wetter noch zusätzlich eine echte Herausforderung. Überall Menschen, die flanieren, in Cafe’s sitzen, durch die Straßen ziehen, am Wasser sitzen, den Blick auf den Hafen genießen etc. Zum Teil mußten wir absteigen und die Räder schieben, damit es nicht noch zu Zusammenstößen kommt. Viele neue Geschäfte, Museen, Cafés und Restaurants gibt es in der Hafencity. Das neue Kreuzfahrtcenter durfte ich ja bereits im Mai erleben, bei meinem Besuch auf der MS Deutschland. Wir kurften also schnell an allem vorbei, an Aussichtstürmen, neuen Spielplätzen und und und… rüber in die Speicherstadt am Dungeon und der Modelleisenbahn vorbei rüber zur Bahnstation Baumwall… und hier war es eigentlich genauso überfüllt von Menschen… das hieß für uns spontaner Abstecher, weg vom Wasser rüber ins Portugiesenviertel.

Blick über den Hamburger Hafen

Blick über den Hamburger Hafen

Vielleicht gab es ja spontan noch einen freien Platz (draussen natürlich) um noch ein kühles Getränk zu genießen… gab es natürlich nicht, nicht bei diesem super Wetter. Es ging weiter in Richtung Landungsbrücken, vorbei an Strand-Pauli, vorbei am Fischmarkt (hier wollten wir uns eigentlich einen Cocktail gönnen, doch es war noch zu früh… „Cocktails erst ab 18 Uhr sagte uns die nette Bedienung…“ – das war ein Zeichen, wir sollten weiterradeln… 😉 Also ging es weiter entlang der Norderelbe… (mittlerweile hatten wir übrigens rund 35 Kilometer auf der Uhr), durch die Große Elbstraße und weiter auf Neumühlen (wer Fisch mag, der findet hier so einige nette Läden) bis an den Elbstrand.

Blick vom Fischmarkt

Blick vom Fischmarkt

Vom Elbstrand bis nach Blankenese

Auch am Elbstrand tobte natürlich an einem solch sonnigen Tag das Leben und wir mitten durch mit den Rädern. Menschenmassen schoben sich durch die kleinen Straßen von Övelgönne. So niedlich diese kleinen Häuser und die Gärten dazu auch wirklich sind und dann erst diese super Lage mit dem Strand direkt vor der Haustür… wohnen möchten wir hier nicht, denn was sich hier an Hamburger und Touristen durchschiebt ist wirklich (jedenfalls für die Anwohner) bestimmt nicht schön. Für uns, als Durchreisende, natürlich dafür umso wunderbarer. Die kleinen Häuschen, zum Teil bewohnt mit Kunsthandwerkern, überall kleine Cafés und Restaurants. Natürlich kamen wir auch am legendären weißen Haus (Restaurant) von Tim Mälzer vorbei. Zu Övelgönne gehört übrigens auch ein alter Museumshafen, der auch durchaus einen Blick wert ist. Denn hier liegen lauter, alte und vor allen Dingen auch historische Boote und Schiffe vor Anker.

In der Hafencity

In der Hafencity

Wir radelten weiter durch Teile des Schröders Elbpark und des Hindenburgpark (immer entlang der Elbe), mit einem entspannten Blick auf die Schiffe und Boote, die auf der Elbe vorbeizogen, bis zum Anleger Teufelsbrück. Ein Blick auf die Uhr verriet uns, dass wir unser eigentliches Ziel Blankenese (noch rund 6 km entfernt) heute wohl nicht erreichen würden, denn wir mußten den Metronom um 18.15 Uhr zurück in Richtung Bremen nehmen. Mittlerweile war es schon 15.30 Uhr. Also entschlossen wir uns, die Fähre von Teufelsbrück zu nehmen (gehört übrigens auch zum HVV, daher mußten wir auch keine neuen Tickets lösen) bis zum Fischmarkt zurück. Das hieß für uns 2 Stationen mit der Fähre und dann umsteigen auf eine andere Fährlinie (insgesamt waren wir rund 20 Minuten mit den Fähren unterwegs).

Mit der Fähre von Teufelsbrück zum Fischmarkt

Mit der Fähre von Teufelsbrück zum Fischmarkt

Ab dem Fischmarkt radelten wir wieder in Richtung Hauptbahnhof, dieses Mal oberhalb der Landungsbrücken, parallel zur Reeperbahn. Dort entdeckten wir noch ein kleines Lokal „das Oberstübchen“ – gemütlich lümmelten wir hier in der Hollywoodschaukel und genehmigten uns noch ein Alsterwasser (für alle die es nicht wissen, Bier mit weißer Brause ;-)).

Blick auf Hamburg vom Wasser

Blick auf Hamburg vom Wasser

Das Oberstübchen liegt etwas versteckt, gleich neben dem Antonipark und dem von Anwohnern entwickelten Park Fiction (bei der berühmt-berüchtigten Hafenstraße – hier sind die meisten Häuser übrigens immer noch bunt ;-)) mit Blick auf einen Teil des Hafens. Langsam setzte eine lauschige Abendstimmung ein. Doch wir mußten natürlich noch weiter radeln…

Blick vom Wasser ans Elbufer

Blick vom Wasser ans Elbufer

Da wir gut in der Zeit lagen, haben wir noch einen Abstecher zu den Deichtorhallen gemacht und zur dahinter liegenden Oberhafenkantine. Auch ein sehr bekanntes Lokal in Hamburg. Zugegeben die Oberhafenkantine hat etwas Schieflage, doch irgendwie hat das auch einen gewissen Charme. Leider war an diesem Abend eine geschlossene Gesellschaft zu Gast, so dass draussen wirklich alle Plätze belegt waren. Wir tranken auf einer Gartenbank vor dem Häuschen also einfach einen Kaffee, genossen das Ende unserer Tour und gingen noch einmal die einzelnen Stationen der Route durch. Der Rückweg zum Hauptbahnhof führte uns noch einmal an einer Grünfläche vorbei, hier saßen Jugendliche bei lauter Musik und kalten Getränken und genossen auf ihre Weise den lauschigen Sommerabend – am liebsten hätten wir uns dazugesellt. 🙂 Buntes Treiben in der „schönsten“ Stadt der Welt 😉 …wir radelten noch einmal zum Abschluss an der kleinen Palmenstraßeninsel vorbei in Richtung Hauptbahnhof und unserem Bahnsteig. Eine meiner Patinnen gönnte sich zur Belohnung (immerhin knapp 50 Kilometer standen mittlerweile auf der Uhr) einen Döner. Müde und zufrieden stiegen wir in den Metronom und düsten nach Hause – war ja nur eine Fahrt von knapp 45 Minuten. 😉

In Hamburg sagt man Tschüss

In Hamburg sagt man Tschüss

Unser Fazit… in Hamburg sagt man Tschüss (das lehrte schon die Heidi Kabel) aber für uns hieß das natürlich, das müssen wir unbedingt noch mal machen… nächstes Mal vielleicht nur mit einer anderen Route, denn es gibt ja noch so viel in Hamburg, aus der anderen Perspektive, zu entdecken.

Aus der anderen Perspektive haben auch schon andere Blogger die Hansestadt Hamburg entdeckt, wie z.B. die Janett von teilzeitreisender.de. Ihre Hamburg-Empfehlungen findet ihr hier.

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Wellness-Bummler macht Urlaub am Wasser:

Hier schreibt Tanja Klindworth


Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

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