Wellness Bummler

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Budapest, deine Lichter…

Ich kann mir nicht helfen, ich kann mich einfach nicht satt sehen an den Lichtern dieser Stadt. Budapest bei Nacht ist einfach der Hammer. Doch auch bei Tag ist diese sehr alte Stadt mehr als sehenswert. Kurz und gut, ich glaub ich hab mich verliebt!

Budapest: Willkommen in der Wellness-Hauptstadt

Und daher muß ich für diesen Artikel auch einfach mal eine Art Fazit gleich zum Start zusammenfassen. Meiner Begeisterung muß ich Ausdruck verleihen, bevor ich einen Artikel schreiben kann… Denn obwohl ich nur drei Tage in der Stadt war, muß ich erst einmal sortieren, wie ich meine Begeisterung, Erlebnisse und Tipps in Artikeln verfasse.

Ja, es ist mein erster Trip nach Budapest. Doch garantiert nicht mein letzter. So geflasht und fasziniert bin ich von dieser tollen Stadt.

Budapest bei Nacht - Blick von der Donau
Budapest bei Nacht – Blick von der Donau

Die tollen Gebäude, der Stilmix, die verschiedenen Epochen, die interessante Geschichte der Stadt, die wunderschönen alten Bäder und Thermen, die imposanten, stilvollen und doch ganz unterschiedliche gestalteten Brücken, die Menschen und überhaupt, immer wieder diese Lichter der beleuchteten Stadt bei Nacht… alles hat mir einfach mehr als gut gefallen.

Wunderschöne Bäderkultur
Wunderschöne Bäderkultur

Bevor ihr jetzt mit mir „lesertechnisch“ in die „heimliche Wellness-Hauptstadt“ eintauchen dürft und könnt, hier einmal ein paar schnöde Informationen zur Wellness-City Budpaest.

  • Budapest ist die größte Stadt in Ungarn
  • Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn
  • In Budapest leben rund 1,7 Mio. Menschen (rund 20% der ungarischen Bevölkerung)
  • Bis 1873 befand sich auf der einen Seite der Donau die Stadt Buda und Obuda und auf der anderen Seite die Stadt Pest. 1873 erfolgte dann ein Zusammenschluss und Budapest wurde geboren.
  • Buda heißt übersetzt Ofen.
  • 1839 begann der Bau der ersten Brücke über die Donau, die beide Städte miteinander verbunden hat. Fertig wurde die Brücke 1867.
  • Budpaest liegt in der Region Mittelungarn.
  • Um 89 nach Christi fand die erste Besiedelung der Region statt „Aquincum“ eine römische Siedlung.
  • 2004 ist Ungarn der EU beigetreten.
  • Die Währung in Ungarn ist aktuell noch nicht der Euro, sondern Forint. Der Umrechnungskurs liegt akutell bei rund 300 Forint = 1.- Euro.

Budapest, deine Bäder!

Budapest wird nicht umsonst als die Wellnessstadt oder auch größte Kurstadt der Welt bezeichnet. Wellness wird in der ungarischen Metropole gelebt. Zahlreiche Thermalbäder laden zu entspannten Wellnessmomenten ein und auch die Hotels bieten Wellness-Programm vom Feinsten. Die Bäderkultur hat hier wirklich Tradition, denn bereits vor gut 2.000 Jahren nutzen schon die Römer die Quellen in der Region. 1930 verlieh man der Stadt, aufgrund der Quellen, den Zusatz „Badestadt“.

In Budapest gibt es viel Bäder
In Budapest gibt es viel Bäder

Während meiner Tage in Budapest habe ich mir natürlich auch ein paar dieser Bäder angeschaut wie beispielsweise das Gellert Bad oder auch das Szechenyi Bad. Doch alle Bäder habe ich natürlich (leider) nicht geschafft mal genauer unter die Lupe zu nehmen. In Budapest gibt es einfach zu viele davon. In den Bädern treffen sich auch die Einheimischen um miteinander Zeit zu verbringen (in anderen Städten geht man eben Kaffee trinken, in Budapest wird auch mal gern gebadet… ;-)). Wer in Budapest ist, sollte unbedingt mal mindestens eines dieser Bäder aufsuchen und dort den „Badegenuss“ tatsächlich erleben.

Hier einmal eine Übersicht der (mir) bekannten Thermal/Heil-Bäder als Google Map und mit ein paar Anmerkungen – um die Anmerkungen zu lesen einfach auf den kleinen Schwimmbad-Markierer in der Karte klicken:

   

Szechenyi Bad
Szechenyi Bad
Szechenyi Bad
Szechenyi Bad

Die Bäder liegen eigentlich alle entlang der Donau – also wirklich zentral und einfach zu finden. In den Bädern gibt es natürlich auch Massage- und Anwendungs-Angebote und auch Saunalandschaften in unterschiedlichen Größen. Doch das sind längst noch nicht alle Bäder in Budapest. Zusätzlich gibt es zahlreiche Freibäder, Schwimmbäder und auch Strandbäder in der Stadt. Nicht zu vergessen, die Bäder in den Wellnesshotels wie z.B. der große Badebereich im Hotel Aquincum (den ich auch kurzerhand mal selber mehrfach durchschwommen habe).

Die Eintrittsgelder sind im Verhältnis relativ günstig. Im Dagaly oder Dandar liegt der Gast bei rund 2.000.- Forint (= ca. 6,50 Euro) und im wunderschönen Gellert Bad liegt der Gast bei einem Eintritt um die 5.000.- Forint (= ca. 17.- Euro).

Ermäßigungen für viele Bäder gibt es mit der Budapest-Card. Die Karten gibt es ab 5.000.- Forint (= ca. 17.- Euro) für 24 Stunden oder auch als 48 Stunden bis hin zu 72 Stunden Variante. Maximal-Preis für eine 72 Stunden-Karte rund 10.000.- Forint (= ca. 33.- Euro).*

Das verbrauchte Thermal-Wasser aus dem Szechenyi Bad wird auch im gegenüberliegenden Zoo für die Nilpferde genutzt. Diese Dickhäuter mögen das Wasser anscheinend so sehr, dass die Geburtenrate des Nilpferd-Nachwuchses besonders hoch – im Gegensatz zu anderen Zoos – ist.

Prachtvolle Bauten
Prachtvolle Bauten

* Der Wechselkurs schwankt immer etwas. Hinzu kommen beim Geldwechsel oft noch Gebühren oder Ähnliches. Als wir in der Stadt waren, haben wir in unserem Hotel Geld getauscht (Kurs lag hier bei 280.- Forint für 1.- Euro). Das heißt für 50.- Euro haben wir ca. 14.300.- Forint erhalten.

Ich bedanke mich bei Ungarn Tourismus für die tolle Unterstützung bei meiner Reise nach Budapest so hatte ich auch wirklich die Möglichkeit mir die verschiedenen Bäder anzuschauen.

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Erschienen in: Europa, Ungarn

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

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Kommentare

Stefanie Thimm am 11. September 2015 um 19:20 Uhr

Hi Tanja, da waren wir ja wohl zur gleichen Zeit in Budapest. Toll,deine Bäderbeschreibungen! Denn da wir mit unseren Kindern unterwegs waren, musste Wellness ausfallen – schön, dass ich nun wenigstens bei dir nachlesen kann. VG Stefanie

Tanja Klindworth am 21. September 2015 um 07:09 Uhr

Liebe Stefanie, ich hab auch deinen Beitrag gelesen und sogar schon ein paar gemeinsame Erlebnisse entdeckt. Ich bin gespannt auf mehr… 🙂

Liebe Grüße, Tanja

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