Wellness Bummler

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Amerika-Reise durch Hitze, Kälte und atemberaubende Landschaften

In diesem Jahr habe ich ja den Kontinent Amerika erobert und meine ersten Reisen in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten unternommen. Eine dieser Amerika-Reisen ging auch nach Seattle. Gestartet sind ich und meine Patin im rund 12.000 Kilometer entfernten Hamburg. Die Hansestadt habe ich ja auch bereits öfter unsicher gemacht, doch nach Seattle ging es für mich tatsächlich das erste Mal. Ich war sehr aufgeregt, denn von Seattle aus sollte es auch noch weiter gehen… denn insgesamt waren ich und meine Patin ja über 2 Wochen unterwegs.

Auf der Fahrt durch den Bundesstaat Washington
Amerika-Reise: Auf der Fahrt durch den Bundesstaat Washington

Mit dem Auto von Seattle nach Idaho

Meine Patin reiste mit mir ganz alleine, so mußte ich zu Hause allen Freunden und der Familie natürlich versprechen, gut auf sie aufzupassen. In Seattle wartete bereits ein Leihwagen auf uns, der uns durch das Land bringen sollte. Wir düsten also gemeinsam quer durch den Staat Washington. Denn Washington ist eben nicht nur die weltbekannte Stadt, sondern eben auch ein ganzer Staat. Dieser liegt übrigens im Nordwesten der USA und es leben fast 7 Mio. Menschen in diesem Bundesstaat am Pazifischen Ozean. Unser Ziel unserer Amerika-Reise sollte übrigens Idaho sein und hier der Ort Sandpoint.

Ankunft in Sandpoint (Idaho)
Ankunft in Sandpoint (Idaho)

Auch Idaho ist ein Bundesstatt der USA – ebenfalls im Nordwesten des Landes, aber eben mehr ins Landesinnere. Der Staat wird auch als Edelsteinstaat bezeichnet. Und wußtet ihr, dass der Name aus dem indianischen stammt und übersetzt heißt „Licht auf den Bergen“. Dieses Licht war also unser Ziel für den ersten Teil der Reise. Von Seattle bis nach Idaho waren es übrigens mal eben so schlappe 400 Meilen. Da die Strecke zum Teil eben nun mal durch das Licht aus den Bergen führt und diese Berge zum Teil sehr steil sind (und übrigens auch noch ziemlich kalt und es lag sogar noch Schnee – obwohl doch schon Mai war) dauerte unsere Fahrt auch mal knappe 7 Stunden. Doch aufgrund dieser atemberaubenden Landschaft und der launenhaften Wetterverhältnisse ein wirkliches Erlebnis – das kann ich euch garantieren. 🙂

In Idaho besuchten wir eine gute Freundin der Patin. Die Beiden hatten sich wohl mal in Hamburg getroffen und dort angefreundet. Mittlerweile wohnte sie nun schon einige Jahre in Idaho. In Idaho wartete aber nicht nur diese besagte Freundin, sondern auch in ruhiger und grüner Landschaft ein 2 wöchiger Aufenthalt, zwischen riesigen Bäumen, Bergen und einer bunten Tierwelt. Angefangen von Elchen, über Skunks bis zu Wolfsgeheul. Man kann also wirklich sagen, der Wilde Westen, wie man ihn sich aus alten Filmen vorstellt. Ich war fasziniert und begeistert.

In den Straßen von Sandpoint
In den Straßen von Sandpoint

 

Eindrücke von Sandpoint
Eindrücke von Sandpoint

Was tun, wenn uns das Wetter auf einer Amerika-Reise nicht gefällt?

Ich habe in Idaho etwas sehr interessantes gelernt. Denn hier heißt es im Volksmund „wenn Dir das Wetter nicht gefällt, warte 5 Minuten“. Also wartete ich einfach mal nachdem der Schneefall immer stärker wurde (was mir nicht gefiel). Zwar nicht nach 5 Minuten, aber siehe da, innerhalb kürzester Zeit änderte sich das Wetter von sage und schreibe -5 Grad auf 30 Grad im Schatten. Habt ihr so etwas schon einmal erlebt? Wir bis dahin noch nicht! 🙂

Nun möchte ich natürlich auch noch etwas zu meinem Reisestandort Sandpoint erzählen. Sandpoint ist eine kleine Gemeinde mit ungefähr 6.000 Einwohnern. In Sandpoint leben viele Künstler und Maler, beeindruckt und inspiriert durch die Natur. Dieser kleine, gemütliche Ort liegt tatsächlich sogar nur ca. 20 Minuten von der Kanadischen Grenze entfernt. Wer wirklich einfach mal Ruhe und Entspannung sucht findet hier viele Möglichkeiten zum Entspannen. Natur pur, Waldspaziergänge z.B. am Lake Pend Oreille und auch Dampfschiff oder Kanu fahren und kleine Cafe´s laden ein um in den Tag zu träumen. Abwechselung und Unterhaltung bietet hier wohl das einzige Kino des Ortes – natürlich im Stadtkern von Sandpoint oder aber der Farmers Market, der zwei Mal pro Woche statt findet. Lokale Bauern verkaufen hier ihre Waren. Mein Wellness-Bummler-Fazit also… Wellness-Feeling auf der Amerika-Reise pur! 😉

Sandpoint in Idaho - rund 20 Minuten Entfernung bis Kanada
Sandpoint in Idaho – rund 20 Minuten Entfernung bis Kanada

Wer sich für die Geschichte von Idaho interessiert, sollte auch einen Abstecher in die Städte Wallace und Kellog machen. Hier wurde früher Gold, Silber, Blei und Zink abgebaut. Heute sind es Museumsstädte. In der Stadt Wallace befindet sich z.B. auch der 1313 Club. Dieser gehört laut dem Buch „1000 Plätze die man gesehen haben sollte, bevor man stirbt“ zu den eben besagten 1.000 Plätzen.

Silver Valley
Silver Valley

Wir haben übrigens kein Golf gespielt, doch rund um Sandpoint befinden sich wirklich landschaftlich, wunderschön gelegene Golfplätze. Golferherzen sollten hier auf alle Fälle höher schlagen. Ein weiterer Ausflugstipp ist das Schweizer Mountain Resort. Ein kleines Dorf gebaut nach Schweizer Vorbild. Das Resort liegt knappe 30 Kilometer von Sandpoint, im Sommer ein schönes Wandergebiet und im Winter perfekt, um die Ski unterzuschnallen. Ein riesiger Spaß sind auch die stillgelegten Bahnstrecken in der Nähe von Sandpoint. Wer mag, kann sich ein Schienenfahrrad mieten und dann auf den Schienen eine besondere Fahrradtour unternehmen. Durch Tunnel, entlang den Wäldern, eben einfach durch diese wundervolle Natur, immer den Schienen entlang. Verfahren kann man sich hier jedenfalls nicht… 😉

Wir haben uns jedenfalls bestens erholt und neue Kraft getankt. Um dann, nach rund 2 Wochen die Weiterreise anzutreten… es ging erst einmal zurück nach Seattle. Aber mehr von meiner Weiterreise berichte ich euch dann in meinem nächsten Artikel…

Vielen Dank an Reisepatin Sandra für die wundervollen Bilder, die sie uns von der gemeinsamen Amerika-Reise gesendet hat.

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Weitere Amerika-Reiseberichte des Wellness-Bummlers aus Amerika:

Erschienen in: Amerika, Idaho, USA

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

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Kommentare

+++ Amerika-Reise-Erinnerungen des Wellness-Bummlers +++ am 25. Oktober 2013 um 10:48 Uhr

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