Wellness Bummler

Der Reiseblog mit individuellen Reiseberichten und Erlebnisse - mit Wellnessfaktor - rund um die Welt

Amerika-Reise-Erinnerungen eines Wellness-Bummlers

Wie ich euch bereits in meinem letzten Artikel über meine Amerika-Reise nach Idaho berichtete, fand ich in Sandpoint (rund 20 Minuten von der kanadischen Grenze entfernt) wirklich Wellness pur. So konnte ich den zweiten Teil meiner Reise ganz relaxt antreten. Von Sandpoint, Idaho ging es also zurück zu meinem Startpunkt nach Seattle.

Die Reise in die Smaragdstadt

Seattle ist nicht unbedingt bekannt für Sonnenschein, eher für Regen. Ich sollte nun eine gute Woche in der Stadt zu Gast sein und war schon auf das Schlimmste vorbereitet, doch kann es heute glücklicherweise überhaupt nicht mehr bestätigen. Nun gut, es regnete tatsächlich einmal, doch nach rund 10 Minuten war der Schauer vorbei und die Sonne ließ sich wieder blicken.

Blick auf die Smaragdstadt
Auf der Amerika-Reise in die Smaragdstadt

Seattle liegt übrigens im Bundesstaat Washington der USA. Dort leben rund 600.000 Menschen. Die Stadt hat hier übrigens noch ein paar andere Namen im Volksmund wie z.B. die Smaragdstadt (den Zauberer von Oz oder aber gar Munchkins hab ich trotzdem nicht gefunden – doch was die Hexen angeht… 😉 ) oder auch Rain-City (was ich ja eben gar nicht so bestätigen kann… 😉 ). Den Namen Seattle hat die Stadt übrigens nach einem Indiander Häuptling erhalten.

Ein Wahrzeichen der Stadt ist ein Turm – Space Needle – dieser wurde 1962 für die Weltausstellung errichtet. Wie es sich für ordentliche Touristen gehört, führte der Weg unserer Amerika-Reise natürlich auch zu dem besagten Turm.

Seattle und der Space Needle
Seattle und der Space Needle

Seattle bietet neben viele netten kleinen Cafes und Bars, Shoppingmöglichkeiten mit kleinen Boutiquen, aber auch großen Einkaufs-Malls – wie in Amerika eben oft üblich. Die kleinen Cafes und Bars haben uns wirklich besonders gut gefallen. Eine gemütliche Stimmung, genau das Richtige auf unserer Reise, denn hier kommt man eben auch mal mit den Einheimischen ins Gespräch. Ebenfalls ausgedehnte Touren durch die Stadt sowie ein Spaziergang am Pier und am berühmten Pike Place Market (wurde 1907 eröffnet an der Waterfront und ist somit einer der ältesten betriebenden Märkte der Vereinigten Staaten) von Seattle lohnen sich allemal und durften auf unserer touristischen Besichtigungs-Liste durch die Stadt natürlich nicht fehlen.

Pier
Am Pier

Da ist es wohl kein Wunder, dass Seattle schon mehrfach zur „lebenswertesten Stadt“ der USA gewählt wurde. Das ist vielleicht auch der Grund, warum Serien wie Grey’s Anatomy in Seattle spielen. Und warum Seattle auch eine beliebte Studentenstadt ist.

Eine Göttin mit Namen Takhoma

Rund zwei Stunden Fahrt von Seattle entfernt liegt der Mount Rainier. Von Seattle aus kann man diesen Berg auch bei guten Wetter sehen. Natürlich haben wir uns auch hinter das Lenkrad unseres Leihwagens geschwungen um uns diese wundervolle Naturlandschaft einmal persönlich anzuschauen. Im Juni liegt dort noch Schnee somit waren einige Strecken sogar noch gesperrt. Aber selbst die freien Straßen waren ihre Reise wert. Wunderschöne Straßen, die durch eine wunderschöne Waldstrecke führten. Bergauf und Bergab, vorbei an wunderschönen Bergseen und verschneite Waldwanderwege.

Reise zum Mount Rainier
Reise zum Mount Rainier

Die Fahrt wurde doppelt versüßt, durch den strahlenden Sonnenschein, der uns begleitetet. Der Mount Rainier ist übrigens nicht nur ein Berg. Tatsächlich ist es ein Schichtvulkan. Dieser steht im Zentrum des Mount-Rainier-Nationalparks. Der Vulkan ist über 4.000 Meter hoch. Mount Rainier wird heute von Gletschern bedeckt, die ca. 90 Quadratkilometer einnehmen (insgesamt 26 Gletscher). Benannt wurde der Vulkan übrigens nach Admiral Peter Rainier. Für die Indianer, die diese Gegend als erstes besiedelten, war der Mount Rainier eher eine Göttin mit dem Namen „Takhoma“.

Wellness-Bummler im Nationalpark
Wellness-Bummler im Nationalpark

Auf der Amerika-Reise ging es in die Welt der Mythen

Ein weiteres Ziel auf unserer Reise war der Hoh Rain Forest. Von Seattle aus fährt mehrmals täglich eine Fähre von Edmonds auf die Halbinsel Olympic Peninsula vor dem Staat Washington. Dazu fährt man vom Anleger auf der Olympic Peninsula Richtung Port Angeles, weiter die Route 101 Richtung Forks. Von Forks ungefähr noch weitere zwei Stunden entfernt taucht man in den Regenwald der Olympic Peninsula (Olympic Nationalpark) ein. Dichtbewachsen und geheimnisvoll diesig bietet einem der Regenwald eine atemberaubende Landschaft.

Blick in den Regenwald
Blick in den Regenwald

Das Bild der Halbinsel wird durch einen langen Küstenstreifen geprägt. Zusätzlich durch das Olympic Mountain Gebirge mit dem rund 2.500 Meter hohen Mount Olympus. Der Hoh Rain Forest befindet sich auch auf der Halbinsel. Es sind quasi die Überreste eines Regenwaldes, der hier einst vorherrschend war. Wem die Bilder hier bekannt vorkommen, in dem steckt vielleicht ein Vampirfan. Denn hier wurde übrigens auch ein großer Teil der Vampir-Twilight-Serie gedreht.

Wellness-Bummler im Rain-Forest
Wellness-Bummler im Rain-Forest

Wir waren begeistert von der Landschaft und den satten grünen Farben. Wir fühlten uns ein wenig, wie in einer anderen Welt – nicht wie auf einer Amerika-Reise – und irgendwie waren wir das ja auch. Den Namen Hoh hat der Regenwald nach einem Indianerstamm erhalten. Hier wachsen Baumarten wie z.B. die Hemlocktanne, die mal eben eine Höhe von bis zu 95 Metern erreicht. Doch auch der Oregon-Ahornbaum, Douglasien oder der Weinblatt-Ahornbaum sind im Hoh Regenwald vertreten. Die Reise in diese fantastische Landschaft hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Sattes grün im Hoh Regenwald
Sattes grün im Hoh Regenwald

Im Regenwald leben Schwarzbären, Pumas, Waschbären und Wapitihirsche. Nichts davon haben wir zu sehen bekommen… leider oder vielleicht auch zum Glück. Denn hätte plötzlich ein ausgewachsener Bär vor uns gestanden, hätte ich nicht gewußt, wie wir uns verhalten sollen.

Das satte Grün des Regenwaldes ist natürlich ganz nach dem Geschmack eines grünen Wellness-Bummlers. Fast hätte meine Patin mich in all diesem Grün nicht wiedergefunden. Doch ein Wellness-Bummler macht sich natürlich bemerkbar, damit er nicht vergessen wird. Denn er muß ja noch viele Reisen unternehmen und viele Wellness-Erlebnisse für seine Leser sammeln.

Viele Grüße aus Washington... ;-)
Viele Grüße aus Washington… 😉

Vielen Dank an Patin Sandra für die wunderschönen Reise-Bilder und Eindrücke ihrer Amerika-Reise mit dem Wellness-Bummler.

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Noch mehr Amerika-Reise-Bericht des Wellness-Bummlers:

Erschienen in: Amerika, USA, Washington

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur eine der beiden (Haupt)Reiseblogger beim Wellness-Bummler. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine und ist das Herz der Online-Redaktion des SPANESS-Wellnessmagazins. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise.

Wir bedanken uns für die Patenschaft und Reisebegleitung bei Sandra.

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